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Kenne Dein Fleisch – das Deutsche Sattelschwein

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Grillen und BBQ - einfach leckerIn Deutschland sind über Jahrhundert verschiedene Schweinerassen entstanden. Lag das Augenmerk lange auf einem robusten Charakter und einem hohen Fettanteil, sind seit Jahren andere Stärken gefragt. Zu den Rassen, die aufgrund dessen in der Vergangenheit deutlich an Bedeutung verloren haben, gehört das Deutsche Sattelschwein. Die Wurzeln der Rasse liegen in den neuen Bundesländern, wo aus Angler Sattelschwein und Schwäbisch-Hällischem Landschwein die Rasse in den Jahren nach Ende des 2. Weltkriegs entstand.

Sattelschweine – gute Mutterrasse im Freiland

Die Kreuzung aus den eingangs genannten Rassen hat positive Eigenschaften von Angler Sattelschwein und Schwäbisch-Hällischem Landschwein in einer Rasse miteinander kombiniert. Wie beim Angler Sattelschwein gilt auch das Deutsche Sattelschwein als sehr gute Mutterrasse. Sauen können bis zu 22 Ferkel zur Welt bringen. Masttiere nehmen circa 800 Gramm Gewicht pro Tag zu.

Was die Rasse beispielsweise heraushebt, ist die Tatsache, dass Jungtiere auch unter widrigen Bedingungen aufgezogen werden. Parallel sind Deutsche Sattelschweine in ihrer körperlichen Kondition robust und eignen sich daher auch für die Weidehaltung bzw. das Freiland. Warum sollte man die Rasse als Griller im Auge behalten?

Hoher Fettanteil und gute Fleischqualität

Alte Schweinerassen sind in der Vergangenheit durch veränderte Verbraucheransprüche unter Druck geraten. Gerade der hohe Fettanteil hat diese Entwicklung begünstigt. Der Titel „Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2006“ hat dem Sattelschwein zu mehr Aufmerksamkeit verholfen. Die anspruchslose Haltung ist aber nicht der einzige Vorteil, den die Rasse in die Waagschale werfen kann. Auf dem Grill präsentiert sich das Fleisch mit einer besonderen Qualität.

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