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How to: Daumen-Finger-Regel

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Wie lange muss mein Steak grillen? Eine Frage, die sich jeder Grill-Anfänger stellt. Dummerweise sieht man es dem Fleisch nicht an, wann der optimale Garzeitpunkt erreicht ist. Klar – für Abhilfe sorgen Bratenthermometer, mit denen sich die Kerntemperatur messen lässt. Waschechte Grill-Fans können darüber nur die Nase rümpfen. Den Garzustand ihrer Steaks prüfen sie einfach mit der Daumen-Finger-Regel.

Druckprobe mit Daumen & Finger

Dabei machen sich Grillprofis zunutze, dass der Daumenballen ähnlich auf Druck reagiert wie Steak unterschiedlicher Garstufen. Wie funktioniert die Daumen-Finger-Regel aber im Detail? Ganz einfach: Man nehme zuerst den Daumen und die Finger einer Hand, egal, ob rechts oder links. Anschließend den Daumen auf die Spitze des Mittelfingers legen, ohne beide fest zusammenpressen.

Der Daumenballen verhält sich hier auf Druck ähnlich wie ein blutiges Steak. Daumen & Ringfinger entsprechen dem Garpunkt medium. Zum Schluss noch well done. Dazu einfach den Daumen auf die Spitze des kleinen Fingers legen. Wer alle drei Varianten der Daumen-Finger-Regel ausprobiert, wird schon beim ersten Mal feststellen, wie deutlich der Unterschied ist. Fehlt nur noch das praktische Beispiel. Nach einiger Zeit und mit etwas Erfahrung reicht es sicher schon aus, die Druckprobe beim Steak zu machen.

Garpunkt großer Fleischstücke bestimmen

Einen Fehler sollten Grill-Anfänger aber unbedingt vermeiden – das Anstechen des Fleischs. Dadurch verliert das Fleisch Flüssigkeit, wird schnell trocken und ist alles andere als eine Gaumenfreude. Wer bei Schweinenacken, Schulter und Spareribs den Garzeitpunkt ermitteln will, ist mit einem Bratenthermometer gut beraten. Selbst Grill-Profis setzen hier auf diese Variante, um die Kerntemperatur und damit den idealen Garzeitpunkt zu ermitteln.

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