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Vegetarisches Grillen – von Tofu und Seitan

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Aubergine das Unterschätzte GemüseZum Grillen gehört jeher Fleisch. An diesem Punkt werden sich die meisten Grillfans relativ schnell einig sein. Schaut man aber in einigen deutschen Gärten dem Grillmeister über die Schulter, landen Zutaten auf dem Grillrost, mit denen man nicht viel anfangen kann. Gerade die vegetarische Küche – oder besser das vegetarische Grillen – ist für viele „eingefleischte“ Grillfans ein Buch mit sieben Siegeln. Tofu ist wenigstens dem Namen nach bekannt. Bei Begriffen wie Seitan machen sich spätestens lange Gesichter breit. Ein Grund mehr, auf dem vegetarischen Grillrost für Ordnung zu sorgen.

Tofu – der Klassiker aus Sojabohnen

Ist die Rede von vegetarischer oder veganer Kost, denkt man unweigerlich an Tofu. Häufig belächelt handelt es sich dabei um ein traditionsreiches asiatisches Nahrungsmittel, das bereits vor der Zeitenwende in China bekannt war. Die Grundlage der Tofuherstellung ist Sojamilch, die zur Gerinnung gebracht wird. Die dabei entstehende Masse wird – ähnlich der Quarkherstellung aus Milch – entwässert und anschließend weiterverarbeitet.

Das fertige Endprodukt unterscheidet sich je nach Feuchtigkeitsgehalt, kann aber mariniert und anschließend gebraten, frittiert oder gegrillt werden.

Seitan – Weizen statt Soja

In Europa eher unbekannt ist eine weitere asiatische Spezialität, die vor allem Vegetarier anspricht. Die Rede ist von Seitan. Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein altes Nahrungsmittel, das allerdings nicht auf der Sojabohne basiert – sondern Weizen. Basis des Seitan ist Weizenmehl, aus dem zusammen mit Wasser ein Teig entsteht. Diesem wird nach und nach die Stärke entzogen.

Was übrig bleibt, ist eine Masse aus Weizeneiweiß (Gluten), die in ihrer Konsistenz durchaus mit Fleisch verglichen werden kann. Wie Tofu kann Seitan mariniert werden – zum Beispiel mit Sojasauce und asiatischen Gewürzen (oder im BBQ Stil) – und auf dem Grill landen oder wird frittiert.

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