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Weinrebe – Brennmaterial-Alternative zur Holzkohle

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Auf dem Grill brutzeln in Deutschland meist Fleisch und Wurst. Angeheizt wird der Grill häufig mit Holzkohle. Ein sehr eintöniges Bild von Grill-Deutschland. Es gibt inzwischen gute Alternativen – beim Grillgut, wie auch beim Brennmaterial. Der neueste Schrei sind Weinreben und Weinstöcke, die als Brennstoffe im Grill landen. Statt auf dem Bio-Müll landen die Reste des Reben-Rückschnitts im Grill.

Beitrag zum Umweltschutz und Asche als guter Dünger

Hersteller preisen den neuen Trend als nachhaltig an. Eine intensive Abholzung der Wälder soll ebenso wenig stattfinden, wie die damit verbundene Zerstörung des Lebensraumes der Pflanzen und Tiere. Reben-Griller leisten damit einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Die Zeiten von schmutzigen, rußigen Händen sind ebenfalls gezählt. Die Asche der Weinreben kann als Dünger wiederverwendet werden.

Naturprodukt ohne Rückstände sorgt für unverwechselbaren Geschmack

Weinreben als Naturprodukt soll frei von Rückständen sein, sodass natürliches und gesundes Grillen möglich ist. Außerdem absorbieren Weinstöcke Fett, welches vom Grillrost herabtropft und beim Verwenden von herkömmlicher Holzkohle gesundheitsschädliche Stoffe freisetzt. Darüber hinaus sorgen die verbrannten Reben für einen angenehmen Geschmack beim Grillgut.

Weinreben geben kurz viel Hitze

Allerdings geht den Weinreben schnell die Luft aus. Nach 20 Minuten sollten die Würste und Steaks fertig sein. Dickere Holzstücke sorgen für ein etwas längeres Vergnügen am Grill. Optimal für ein Wintergrillen, bei dem das Grillvergnügen aufgrund der niedrigen Temperaturen ohnehin kurz gehalten wird. Einige Baumärkte, Weinhändler und Fachgeschäfte bieten die Weinreben zum Grillen an. Wenn das Grillgut noch vom Biobauern kommt, dann ist der Grillabend ökologisch und natürlich.

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