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Ein guter Pizzaofen holt Euch Bella Italia direkt in den Garten. Während der heimische Backofen bei hohen Temperaturen meist an seine Grenzen kommt, schaffen viele Pizzaöfen 450 bis 500 °C und mehr im Brennraum. Die intensive Hitze sorgt dafür, dass Eure Pizza in kürzester Zeit perfekt durchgebacken wird: außen knusprig, innen schön locker und mit einem herrlich luftigen Rand.

Und genau das macht den Reiz eines eigenen Pizzaofens aus. Statt lange auf die Pizza aus dem Backofen zu warten, wird das Pizzabacken selbst zum Erlebnis. Teig ausrollen, Lieblingsbelag drauf, Pizza einschießen, kurz drehen – und schon landet die nächste knusprige Pizza auf dem Teller.
Jeder Pizza-Fan kennt das Problem: Selbstgemachte Pizza aus dem normalen Backofen wird schnell zu trocken, zu weich oder einfach nicht so richtig wie beim Lieblingsitaliener. Der Grund? Für eine klassische neapolitanische Pizza braucht es vor allem eines: richtig viel Hitze.
Ein hochwertiger Pizzaofen ist mit effektiver Isolierung und innovativer Flammentechnologie genau dafür gebaut: Hohe Temperaturen, ein aufgeheizter Pizzastein und intensive Oberhitze sorgen für kurze Backzeiten und eine gleichmäßige Hitzeverteilung – bei 450 bis 500 °C kann eine Pizza je nach Ofen und Teig bereits nach rund 60 bis 90 Sekunden fertig sein.
Das Ergebnis: knuspriger Boden, fluffiger Rand und ein saftiger Belag, ohne dass der Teig dabei austrocknet.
Doch ein Pizzaofen kann noch mehr als nur Pizza. Je nach Temperatur und Ausstattung könnt Ihr darin auch Flammkuchen, Focaccia, Brot, Gemüse, Fisch oder Fleisch zubereiten. Mit dem passenden Zubehör wird der Pizzaofen damit schnell zum vielseitigen Outdoor-Ofen.
Und dann wäre da noch der vielleicht wichtigste Vorteil: Pizza macht gemeinsam einfach mehr Spaß. Gerade wenn Freunde oder Familie zu Besuch sind, wird aus dem Abend schnell eine kleine Pizza-Party. Jeder stellt sich seine eigene Pizza zusammen, während der Ofen im Hintergrund auf Temperatur bleibt und Runde für Runde für Nachschub sorgt.

Um Euch für das passende Modell zu entscheiden, müsst Ihr verschiedene Kriterien berücksichtigen:
Die Art der Befeuerung ist entscheidend für Eure Wahl. Sie beeinflusst, wo der Ofen platziert werden kann, wie schnell der Ofen heiß wird, wie einfach sich die Temperatur steuern lässt, wie viel Aufwand beim Backen entsteht und natürlich auch, welches Pizza-Erlebnis Ihr am Ende bekommt.
Grundsätzlich habt Ihr die Wahl zwischen vier Varianten:
🔥 Gas-Pizzaofen: Schnell, komfortabel und einfach zu kontrollieren – Gas ist besonders praktisch, wenn Ihr ohne großes Feuer-Management direkt loslegen wollt.
🪵 Holz-Pizzaofen: Feuer an, Holz nachlegen und Pizza genießen. Holzöfen bringen echtes Pizzabäcker-Feeling in den Garten und sorgen für ein ganz besonderes Aroma und Ambiente.
🔥🪵 Hybrid-Pizzaofen: Warum eigentlich entscheiden? Bei Hybridmodellen könnt Ihr zwischen verschiedenen Brennstoffen wechseln, in der Regel Gas und Holz. So könnt Ihr heute schnell mit Gas backen und morgen gemütlich das Holzfeuer entfachen.
⚡ Elektro-Pizzaofen: Stecker rein und los geht’s: Elektroöfen sind besonders unkompliziert in der Handhabung und interessant für Innenräume oder Bereiche, in denen Feuer und Gas unerwünscht sind.
Aber welche Variante passt zu Euch? Was sind die Unterschiede bei Temperatur, Geschmack, Bedienung und Aufwand? Und welcher Pizzaofen eignet sich für welchen Einsatz? Soll es möglichst schnell und unkompliziert gehen? Liebt Ihr das Backen mit echtem Holzfeuer? Wollt Ihr maximale Flexibilität? Oder sucht Ihr eine Lösung ohne offenes Feuer? Genau das schauen wir uns jetzt genauer an.
Gas-Pizzaöfen sind inzwischen echte Klassiker für die heimische Outdoor-Pizzeria. Gasflasche anschließen, Brenner starten und schon kann das Pizzabacken beginnen. Kein Holz hacken, keine Glut aufbauen und kein ständiges Nachlegen – dafür schnelle Hitze und eine unkomplizierte Temperatursteuerung.
Gerade für Einsteiger ist ein Gas-Pizzaofen deshalb eine interessante Wahl. Aber auch erfahrene Pizza-Bäcker schätzen die einfache Handhabung, wenn es beim nächsten Pizza-Abend einfach schnell gehen soll.
Ein oder mehrere Gasbrenner erhitzen den Ofen und bringen den Pizzastein auf Temperatur. Besonders leistungsstarke Modelle erreichen Temperaturen von 450 bis 500 °C und mehr.
Je nach Bauweise wird die Hitze dabei gezielt unter, seitlich oder über der Pizza erzeugt. Sehr verbreitet bei vielen Ofenmodellen und -marken ist inzwischen das Konzept der „rollenden Flamme“, die die Holzfeuerflamme eines Restaurantofens nachahmt: Sie breitet sich fächerförmig aus und rollt über die gewölbte Ofendecke, so dass sie auf der anderen Seite fast den Boden berührt – dies sorgt für eine besonders gleichmäßige Wärmeverteilung im gesamten Backraum.

Ein großer Vorteil der gasbetriebenen Öfen: Die Temperatur lässt sich über den Gasregler sehr direkt steuern. Ihr könnt den Ofen also zunächst ordentlich aufheizen und anschließend die Leistung reduzieren, sobald die Pizza im Ofen liegt. Das macht Gasöfen besonders angenehm, wenn Ihr mehrere Pizzen hintereinander backen möchtet.
🔥 Schnell auf Temperatur: Gas entwickelt unmittelbar Hitze. Je nach Größe und Leistung ist der Ofen häufig bereits nach rund 15 bis 30 Minuten bereit für die erste Pizza.
🌡️ Einfache Temperaturkontrolle: Brenner stärker oder schwächer stellen – fertig. Im Vergleich zum Holzfeuer müsst Ihr nicht ständig Brennstoff nachlegen oder die Flamme beobachten.
🍕 Ideal für mehrere Pizzen: Wer eine größere Runde versorgen möchte, profitiert von der konstanten Hitze. Nach der ersten Pizza könnt Ihr direkt mit der nächsten weitermachen.
👌 Wenig Aufwand: Gas bietet maximalen Komfort: keine Holzscheite, keine Asche und deutlich weniger Reinigung nach dem Pizza-Abend.
🔥 Hohe Temperaturen: Moderne Gas-Pizzaöfen schaffen problemlos Temperaturen, die für neapolitanische Pizza benötigt werden. Je nach Modell sind 450 bis 500 °C und mehr möglich.
Bei modernen Gas-Pizzaöfen findet Ihr inzwischen auch eine besonders praktische Ausstattung: drehbare Pizzasteine.
Dabei lässt sich der Stein entweder manuell oder elektrisch drehen. Die Pizza wird dadurch während des Backens regelmäßig bewegt und muss nicht ständig mit dem Pizzaschieber gedreht werden.

Gerade bei Temperaturen von 450 °C und mehr kann das ein echter Komfortgewinn sein. Denn eine Pizza ist schnell gebacken – und wenn Ihr sie zu spät dreht, ist der Rand auf einer Seite schnell stärker gebräunt als auf der anderen.
Elektrisch drehbare Systeme übernehmen diesen Job sogar automatisch. Das ist interessant für alle, die ganz besonders komfortabel zu einem gleichmäßig gebackenen Ergebnis kommen möchten.
Das ist eine der häufigsten Fragen – und die Antwort lautet: Es kommt darauf an.
Gas verbrennt sehr sauber und bringt keinen zusätzlichen Rauchgeschmack an die Pizza. Dadurch steht der Geschmack von Teig und Belag besonders klar im Vordergrund.
Wer dagegen das typische Holzfeuer-Aroma und das Erlebnis des Backens mit offenem Feuer liebt, wird einen Holzofen wahrscheinlich anders wahrnehmen.
Für eine klassische neapolitanische Pizza ist Holz aber nicht zwingend notwendig. Entscheidend sind vor allem hohe Temperaturen, eine gute Hitzeverteilung und die richtige Zubereitung.
Gas ist die Komfortlösung unter den Pizzaöfen. Schnell heiß, einfach zu regulieren und perfekt für spontane Pizza-Abende. Wer regelmäßig Pizza backen möchte, ohne sich lange mit Feuer und Brennstoff beschäftigen zu müssen, bekommt mit einem Gasofen eine unkomplizierte und leistungsstarke Lösung.
Ein Gas-Pizzaofen passt besonders gut zu Euch, wenn Ihr …
Hier ein Vergleich von drei gasbetriebenen Pizzaöfen in der beliebten 16 Zoll-Größe:
| Gas-Pizzaofen | Ooni Koda 16 | Gozney Arc XL | SANTOS O-160 PRO |
| Pizza-Größe | bis 40 cm / 16″ | bis 40 cm / 16″ | bis 40 cm / 16″ |
| Abmessungen (B/T/H) | 58 x 63 x 37 cm | 53 x 62,9 x 34,2 cm | 55 x 60 x 34 cm |
| Gewicht kg | 18,2 | 26,5 | ca. 19 |
| Max. Temperatur | 500 °C | 500 °C | 450 °C |
| Leistung | 8,49 kW | 5,5 kW | 8,7 kW |
| Aufheizzeit | ca. 20 Minuten | ca. 30–40 Minuten | ca. 20–25 Minuten |
| Pizzastein | Cordierit, 15 mm | Cordierit, 20 mm | Cordierit, 20 mm |
| Besonderheit | L-förmiger Gasbrenner | Rollende Flamme & 2-lagige Isolierung | Optional elektrisch drehbarer Pizzastein |
| Betriebsart | Gas | Gas | Gas |
| Erhältliche Farben | Schwarz | Bone, Off Black | Schwarz |
Feuer an, Holz nachlegen und Pizza genießen: Wer beim Pizzabacken das ursprüngliche Erlebnis sucht, landet schnell beim Holz-Pizzaofen. Hier geht es nicht nur darum, möglichst schnell eine Pizza fertigzubekommen – das Spiel mit Flamme, Glut und Temperatur gehört einfach dazu.

Holzöfen sind die klassische Variante für alle, die ihre Pizza möglichst traditionell zubereiten möchten. Und wer einmal gesehen hat, wie eine Pizza bei mehreren hundert Grad direkt neben einer lodernden Flamme gebacken wird, versteht schnell, warum diese Öfen so beliebt sind.
Beim Holzofen wird die Hitze durch die Verbrennung von Holz erzeugt. Die Flamme und die Glut heizen dabei den Pizzastein und den gesamten Garraum auf. Gleichzeitig entsteht eine starke Oberhitze, die für die charakteristische Bräunung des Pizzarands sorgt.
Das Ziel ist eine möglichst gleichmäßige und hohe Temperatur im gesamten Ofen. Dafür wird das Feuer zunächst ordentlich angeheizt. Ist die gewünschte Temperatur erreicht, wird die Glut zur Seite geschoben und die Pizza direkt auf dem heißen Stein gebacken.
Je nach Ofen, Holz und Bauweise sind auch hier 450 bis 500 °C und mehr möglich – also Temperaturen, bei denen eine Pizza in sehr kurzer Zeit fertig wird.
🪵 Das ursprüngliche Pizza-Erlebnis: Für viele Pizza-Fans gehört echtes Feuer einfach dazu. Flammen beobachten, Holz nachlegen und die Temperatur über das Feuer kontrollieren – das hat seinen ganz eigenen Reiz.
🔥 Intensive Oberhitze: Die Flamme sorgt für starke Hitze von oben und lässt den Pizzarand schnell aufgehen und schön karamellisieren.
🍕 Authentisches Backen: Holzfeuer gehört zur traditionellen Zubereitung vieler italienischer Pizza-Stile. Wer dieses Feeling nach Hause holen möchte, ist mit einem Holzofen genau richtig.
🌳 Besonderes Aroma: Beim Holzfeuer können – abhängig von Holzart, Verbrennung und Ofenführung – zusätzliche Röstaromen entstehen. Dabei sollte das Holz möglichst sauber und trocken sein und ohne starke Rauchentwicklung abbrennen.
🎉 Ein echtes Outdoor-Erlebnis: Ein Holz-Pizzaofen ist nicht einfach nur ein Küchengerät. Das Feuer wird schnell zum Mittelpunkt des Pizza-Abends und macht die Zubereitung selbst zum Erlebnis.
Der größte Unterschied zum Gasofen ist gleichzeitig sein größter Nachteil: Ihr müsst Euch mit dem Feuer beschäftigen.
Während Ihr bei Gas einfach am Regler dreht, müsst Ihr beim Holzofen Temperatur und Flamme aktiv steuern. Wie viel Holz braucht der Ofen? Wann muss nachgelegt werden? Wo sollte die Glut liegen? Ist der Stein heiß genug?
Das klingt zunächst nach zusätzlicher Arbeit – und das ist es auch. Mit etwas Übung wird daraus aber schnell Routine.
Gerade am Anfang hilft ein Infrarot-Thermometer, mit dem Ihr die Temperatur des Pizzasteins kontrollieren könnt. Denn nur weil im Garraum eine kräftige Flamme brennt, bedeutet das nicht automatisch, dass der Stein bereits die richtige Temperatur erreicht hat.
Nicht jedes Holz gehört ins Feuer. Ideal ist trockenes, unbehandeltes Hartholz, das sauber und möglichst raucharm verbrennt.
Ungeeignet sind lackiertes, behandeltes oder verleimtes Holz sowie Holz mit unbekannter Herkunft. Auch sehr harzreiches Holz kann für einen Pizzaofen problematisch sein.
Wichtig ist außerdem die richtige Scheitgröße. In kompakten Pizzaöfen sind kleine, trockene Holzscheite deutlich praktischer als große Stücke, da sich die Flamme damit besser kontrollieren lässt.

Das ist – wie so vieles beim Pizza-Backen – Geschmackssache.
Die hohe Temperatur und die direkte Flammenhitze sorgen für kräftige Röstaromen und eine charakteristische Bräunung. Wer außerdem das Aroma eines Holzfeuers liebt, wird den Unterschied durchaus wahrnehmen.
Allerdings sollte man einen Punkt nicht überschätzen: Eine gute Pizza entsteht nicht allein durch Holzfeuer. Teig, Mehl, Fermentation, Belag, Temperatur und Backtechnik haben mindestens genauso großen Einfluss auf das Ergebnis – ein schlechter Teig wird auch im teuersten Holzofen keine perfekte Pizza.
Neben dem höheren Bedienaufwand bringt Holz noch ein paar weitere Punkte mit sich:
Dafür bekommt Ihr etwas, das ein Gasofen nur bedingt bieten kann: Echtes Feuer und das Gefühl, selbst eine kleine Pizzeria zu betreiben.
Holz ist die Wahl für alle, die Pizza mit Leidenschaft backen möchten. Der Aufwand ist höher als bei Gas, dafür bekommt Ihr echtes Feuer, intensive Hitze und ein ganz besonderes Outdoor-Erlebnis.
Wer dagegen lieber auf Knopfdruck loslegen möchte, ohne Holz zu lagern oder die Flamme permanent im Blick zu behalten, dürfte mit einem Gas- oder Elektro-Pizzaofen glücklicher werden.
Und wenn Ihr beides wollt? Dann könnte ein Hybrid-Pizzaofen genau Euer Ding sein.
Ein Holz-Pizzaofen passt besonders gut zu Euch, wenn Ihr …
Ausschließlich mit Holz betriebene Pizzaöfen führt zum Beispiel die Premium Hersteller Alfa Forni aus Italien. Wir vergleichen hier verschiedene Größen miteinander:
| Holz-Pizzaofen | Alfa Moderno 1 | Alfa Moderno 2 | Alfa Moderno 3 | Alfa Moderno 5 |
| Pizza-Kapazität | 1 Pizza Ø 30 cm | 2 Pizzen Ø 30 cm | 3 Pizzen Ø 30 cm | 5 Pizzen Ø 30 cm |
| Backfläche | 60 x 40 cm | 70 x 50 cm | 90 x 50 cm | 100 x 70 cm |
| Abmessungen (B/T/H) | 74 x 54,7 x 105 cm | 95 x 70 x 105,5 cm | 108 x 72,8 x 114 cm | 118,3 x 102 x 149 cm |
| Gewicht kg | 54 | 79 | 97 | 156 |
| Max. Temperatur | 500 °C | |||
| Aufheizzeit | ca. 30 Minuten | |||
| Holzverbrauch | ca. 2,5 kg/h | ca. 1,6 kg/h | ca. 2 kg/h | ca. 5 kg/h |
| Empfohlener Brennstoff | Holz, max. 5 cm Durchmesser | |||
| Pizzastein | HeatKeeper Feuerfeststein | |||
| Erhältliche Farben | Antique Red, Ardesia Grey | |||
Gas oder Holz? Warum eigentlich „oder“? Hybrid-Pizzaöfen – auch Multi-Fuel- oder Dual-Fuel-Pizzaöfen genannt – verbinden die beiden Brennstoffarten Gas und Holz in einem Ofen. Da Ihr bei dieser Variante maximal flexibel seid, haben viele bekannte Hersteller grundsätzlich hybride Pizzaöfen im Sortiment statt reiner Holz-Öfen.
Der große Vorteil: Ihr könnt ganz individuell entscheiden, wie Ihr Euren Pizzaofen betreiben möchtet. Heute soll es schnell und unkompliziert gehen? Gas anschließen, Ofen aufheizen und losbacken. Morgen steht ein gemütlicher Pizza-Abend mit echtem Feuer auf dem Programm? Dann wird mit Holz geheizt.
Bei vielen Modellen könnt Ihr zwischen einem Gasbrenner und einer Holzfeuerung wechseln. Je nach Konstruktion wird dafür beispielsweise ein separater Gasbrenner eingesetzt oder gegen eine Brennstoffschale für Holz ausgetauscht.
Im Holz-Betrieb wird das Brennmaterial in der vorgesehenen Brennstoffschale entzündet. Die Flammen und der entstehende Rauch sorgen für das typische Holzfeuer-Aroma und das authentische Pizzaofen-Erlebnis.
Für den Gasbetrieb wird dagegen der Gasbrenner angeschlossen. Der Ofen lässt sich damit schnell auf Temperatur bringen und die Leistung kann komfortabel über den Brenner reguliert werden.
Bei manchen Systemen wird der nicht benötigte Brennerbereich zusätzlich mit einem passenden Verschluss abgedeckt. So könnt Ihr nach dem Wechsel auf Holz direkt ein Feuer entfachen, ohne dass der Gasanschluss den Betrieb stört.
Wichtig: Die genaue Technik unterscheidet sich je nach Pizzaofen. Bei der Auswahl solltet Ihr deshalb darauf achten, welche Brennstoffkombination tatsächlich vorgesehen ist und wie einfach der Wechsel funktioniert.
🔥 Maximale Flexibilität: Der größte Pluspunkt liegt auf der Hand: Ihr entscheidet selbst, ob heute Gas oder Holz zum Einsatz kommt.
⚡ Schnell und komfortabel mit Gas: Wenn es schnell gehen soll, ist Gas besonders praktisch. Brenner starten, Leistung einstellen und der Ofen ist in kurzer Zeit bereit für die erste Pizza.
🪵 Authentisches Holzfeuer-Erlebnis: Ihr wollt Flammen, Glut und das typische Aroma eines Holzofens? Dann wechselt Ihr einfach auf Holz und könnt Eure Pizza ganz klassisch backen.
🍕 Ein Ofen für unterschiedliche Situationen: Spontane Pizza nach Feierabend? Gas. Großer Pizza-Abend mit Freunden? Vielleicht Holz. Gemütliches Outdoor-Menü mit verschiedenen Gerichten? Ebenfalls Holz. Ein Hybridofen passt sich Eurem Plan an.
🧽 Einfacher im Alltag: Wer überwiegend mit Gas backt, profitiert von einer besonders sauberen und unkomplizierten Nutzung. Es entstehen keine Holzreste und keine Asche, die anschließend aus dem Ofen entfernt werden müssen.
Genau diese Kombination macht Hybrid-Pizzaöfen so interessant.
Gas ist die schnelle Variante: Der Ofen lässt sich unkompliziert starten, die Temperatur einfach regulieren und die Pizza landet ohne lange Vorbereitung auf dem Teller.
Holz ist das Erlebnis: Feuer entfachen, Flamme beobachten, Holz nachlegen und den charakteristischen Rauch für zusätzliche Röstaromen nutzen.

Dabei könnt Ihr sogar je nach Gericht entscheiden, welcher Brennstoff besser zu Eurem Vorhaben passt. Für eine schnelle Pizza am Dienstagabend ist Gas praktisch. Für einen ausgedehnten Pizza- und Grillabend am Wochenende kann Holz dagegen genau die richtige Wahl sein.
Natürlich hat auch die Flexibilität ihren Preis.
Und auch hier gilt: Der Wechsel zwischen Gas und Holz funktioniert je nach Modell unterschiedlich. Bei manchen Öfen wird lediglich ein Brenner eingesetzt oder entfernt, bei anderen sind zusätzliche Komponenten oder Verschlüsse erforderlich.
Wer ausschließlich unkompliziert Pizza backen möchte, braucht die zusätzliche Flexibilität möglicherweise gar nicht und kommt mit einem rein gasbetriebenen Pizzaofen hervorragend zurecht.
Hybrid-Pizzaöfen sind die Allrounder unter den Brennstoff-Modellen. Ihr bekommt den Komfort und die einfache Temperatursteuerung eines Gasofens und könnt gleichzeitig jederzeit auf echtes Holzfeuer wechseln.
Kurz gesagt:
Gas, wenn es schnell und unkompliziert sein soll.
Holz, wenn Feuer, Aroma und Atmosphäre gefragt sind.
Wer maximale Flexibilität sucht und bereit ist, für diese Möglichkeiten etwas mehr auszugeben, bekommt mit einem Hybrid-Pizzaofen einen besonders vielseitigen Begleiter für die Outdoor-Küche.
Ein Hybrid-Modell passt besonders gut zu Euch, wenn Ihr …
Wir vergleichen beispielhaft drei Hybrid-Pizzaöfen in 16 Zoll-Größe:
| Hybrid-Pizzaofen | Gozney Dome Gen 2 | Alfa Moderno 3 Pizze | Ooni Karu 2 Pro 2. Generation |
| Pizza-Größe | bis 40 cm / 16″ | bis 40 cm / 16″ | bis 40 cm / 16″ |
| Abmessungen (B/T/H) | 82,6 x 65,2 x 98,6 cm | 108 x 72,8 x 114 cm | 50 x 83 x 83 cm |
| Gewicht kg | 62 | 97,5 | 28,4 |
| Max. Temperatur | 500 °C | ||
| Aufheizzeit | ca. 40–45 Minuten | ca. 30 Minuten | ca. 15 Minuten |
| Brennstoff | Holz, Holzkohle, Gas | Holz oder Gas mit Hybrid-Kit | Holz, Holzkohle, Gas |
| Backfläche | ca. 60,4 x 49,8 cm | 90 x 50 cm Holz / 80 x 50 cm Gas | 43 cm breit |
| Pizzastein | 30 mm Cordierit | HeatKeeper Feuerfeststein Schamott | 15 mm Cordierit |
| Besonderheit | Digitales Temperaturdisplay, 2 Temperaturfühler | Hybrid-Kit für Wechsel zwischen Holz und Gas | Digitaler Temperatur-Hub & Bluetooth |
| Gasleistung | 9,3 kW | 15 kW | Gasbrenner separat erhältlich |
| Erhältliche Farben | Bone | Antique Red, Ardesia Grey | Schwarz |
Noch unkomplizierter wird das Pizzabacken mit einem elektrischen Pizzaofen. Keine Gasflasche, kein Holz und kein Feuer-Management – stattdessen Stecker rein, Temperatur einstellen und warten, bis der Ofen aufgeheizt ist.
Dafür braucht Ihr in der Regel keine besondere Installation: Eine haushaltsübliche 230-Volt-Steckdose reicht aus. Das macht Elektro-Pizzaöfen besonders flexibel beim Aufstellen. Je nach Modell könnt Ihr sie nicht nur draußen, sondern auch in geeigneten Innenräumen verwenden.
Und auch bei der Temperatur müssen sich Elektroöfen keineswegs verstecken. Leistungsstarke Modelle erreichen bis zu etwa 400 °C und damit deutlich mehr als ein klassischer Haushaltsbackofen. Die hohe Hitze sorgt für kurze Backzeiten und eine schön knusprige Pizza.
Elektro-Pizzaöfen erzeugen die benötigte Hitze über elektrische Heizelemente. Häufig gibt es separate Heizelemente für Ober- und Unterhitze, sodass sich die Wärme gezielt auf den Pizzaboden und den Belag verteilen lässt.
Der große Vorteil gegenüber einem Holzfeuer: Die Temperatur lässt sich sehr präzise einstellen und konstant halten. Ihr müsst keine Flamme beobachten, kein Holz nachlegen und auch keine Gasleistung regulieren.
Gerade beim Backen mehrerer Pizzen hintereinander ist diese Konstanz angenehm. Einmal die gewünschte Temperatur eingestellt, könnt Ihr Euch voll auf Teig, Belag und Backzeit konzentrieren.
⚡ Schnell startklar: Stecker einstecken, einschalten und aufheizen. Der Ofen ist ohne Brennstoffwechsel oder Feueraufbau schnell einsatzbereit.
🌡️ Präzise Temperatursteuerung: Die Temperatur lässt sich je nach Modell sehr genau einstellen. Das macht den Elektro-Pizzaofen besonders interessant für alle, die reproduzierbare Ergebnisse möchten.
🏠 Flexibel beim Aufstellort: Wo eine geeignete Steckdose vorhanden ist, kann der Ofen eingesetzt werden. Viele Modelle eignen sich deshalb auch für Innenräume – vorausgesetzt, der Hersteller erlaubt den jeweiligen Einsatz ausdrücklich.
💨 Kein Rauch und kein Qualm: Da weder Holz noch Gas verbrannt werden, entstehen beim Betrieb keine Rauchschwaden. Das ist gerade auf Balkonen oder in Bereichen interessant, in denen offenes Feuer unerwünscht ist.
👌 Einfache Bedienung: Temperatur einstellen, aufheizen, Pizza einschießen – fertig. Wer möglichst wenig Aufwand möchte, findet hier eine besonders komfortable Lösung.

Ein Elektro-Pizzaofen ist zwar grundsätzlich mobil, wirklich unabhängig seid Ihr damit aber nicht. Eine Steckdose wird immer benötigt.
Für den festen Einsatz auf der Terrasse, dem Balkon, dem Campingplatz oder in der Outdoor-Küche ist das kein Problem, für freies Camping, Vanlife oder spontane Pizza-Abende irgendwo im Grünen ist ein Gas- oder Holzofen dagegen praktikabler.
Elektro-Pizzaöfen sind die Komfortlösung für alle, die es unkompliziert und präzise mögen. Einstecken, Temperatur einstellen und losbacken – einfacher geht es kaum.
Mit Temperaturen von bis zu rund 400 °C können sie deutlich mehr als ein klassischer Backofen und liefern entsprechend schnelle und knusprige Ergebnisse.
Dafür müsst Ihr auf die offene Flamme verzichten und seid bei der Ofengröße häufig etwas eingeschränkter. Wer regelmäßig große Pizzen backen oder das echte Feuer-Erlebnis genießen möchte, sollte sich deshalb auch Gas-, Holz- oder Hybridmodelle anschauen.
Wer dagegen eine kompakte, saubere und einfach zu kontrollierende Lösung sucht, findet im Elektro-Pizzaofen einen äußerst praktischen Begleiter.
Ein Elektro-Modell passt besonders gut zu Euch, wenn Ihr …
| Elektro Pizzaofen | Alfa Forni Urbe | Ooni Volt 2 | Ninja Woodfire |
| Abmessungen (B/T/H) | 64,3 x 63,8 x 42,5 cm | 44,2 x 54,5 x 26,3 cm | 45 x 54 x 38 cm |
| Gewicht kg | 45 | 18 | 22 |
| Pizzastein cm | 40 x 40 x 3 | 33 x 33 x 1 | 30 x 30 |
| Pizzastein drehbar | nein | nein | nein |
| Pizzastein Material | Schamott | Cordierit | Cordierit |
| Leistung | 3,0 kW | 2,4 kW | |
| Max. Temperatur | 400 °C | 21 – 450 °C | 40 – 370 °C |
| Aufheizzeit | 12 min | ||
| Thermometer | ja | ja | ja |
| Max. Pizzagröße | 38 cm | 30 cm | 30 cm |
| Besonderheiten | 4 Funktionen, 4-fach Glasscheibe | Pizza Intelligence-Steuerungssystem, Modus für die Teiggärung | 8in1-Funktion, Woodfire-Technologie für echtes Holzfeuer-Aroma |
| Betrieb Innenbereich | ja / Zulassung | ja | nein |
| Erhältliche Farben | Anthrazit / Hellgrau | Polar White / Charcoal Grey | Terrakotta |
Klein, kompakt und schnell verstaut oder lieber ein richtig großer Pizzaofen für die nächste Pizza-Party? Bei der Wahl des passenden Pizzaofens spielt die Größe eine deutlich größere Rolle, als man zunächst denkt.
Dabei geht es nicht nur um die Frage, wie groß Eure Pizza werden soll. Auch wie viele Personen Ihr regelmäßig versorgen möchtet, wie viel Platz Ihr zur Verfügung habt und ob Ihr vielleicht sogar mehrere Pizzen gleichzeitig backen wollt, sollte in die Entscheidung einfließen.
Die gute Nachricht: Vom kompakten 30-cm-Ofen für die schnelle Pizza zu zweit bis zum großen Outdoor-Ofen für mehrere Pizzen gleichzeitig gibt es inzwischen für nahezu jeden Einsatz die passende Größe.
Die kleinste Kategorie liegt bei etwa 30 cm bzw. 12 Zoll. Eine Pizza dieser Größe entspricht ungefähr dem, was Ihr aus vielen Pizzerien kennt.
Solche Öfen sind besonders kompakt und lassen sich gut auf kleineren Terrassen, Balkonen oder Arbeitsflächen unterbringen. Auch beim Transport sind sie deutlich unkomplizierter – manche Modelle sind explizit als Pizzaofen für unterwegs ausgewiesen.
Bei Ooni gehören beispielsweise der Karu 2, Karu 12 und Koda 12 zur 30-cm-Klasse. Auch der elektrische Volt 2 ist auf Pizzen bis 12 Zoll ausgelegt. Alfa Forni bietet kompakte Portable und 1 Pizza-Modelle für eine Pizza mit 30 cm Durchmesser an. Auch bei SANTOS findet Ihr mit dem O-140 ein kompaktes Modell für den heimischen Pizzaabend.
Und ganz wichtig: 30 cm bedeutet nicht automatisch weniger Pizza-Spaß. Wenn der Ofen schnell auf Temperatur kommt und Ihr Pizza ohnehin einzeln backt, kann diese Größe völlig ausreichen.
Eine Nummer größer wird es bei Pizzaöfen mit etwa 14 bis 16 Zoll, also rund 35 bis 40 cm Pizza-Durchmesser. Hier wird es interessant, wenn Ihr gerne größere Pizzen backt oder beim Belegen etwas mehr Spielraum haben möchtet.
Ein gutes Beispiel ist der SANTOS O-160 PRO: Mit seiner Backfläche von rund 41 × 48 cm könnt Ihr Pizzen bis 40 cm bzw. 16 Zoll backen. Gleichzeitig bleibt der Ofen mit seinen kompakten Außenmaßen vergleichsweise platzsparend. Praktisch: Den O-160 PRO gibt es auch mit elektrisch drehbarem Pizzastein. So wird die Pizza während des Backens automatisch gedreht und Ihr müsst sie nicht ständig selbst wenden.
Gozney deckt diesen Bereich beispielsweise mit dem Arc für 14-Zoll-Pizzen und dem Arc XL für 16-Zoll-Pizzen ab. Der Arc XL bietet dabei eine Backfläche von rund 2.184 cm². Auch bei Ooni gibt es verschiedene Größen: Der Koda 2 ist für 14-Zoll-Pizzen ausgelegt, der Karu 2 Pro für 16 Zoll.
Gerade der zusätzliche Platz im Garraum kann beim Backen angenehm sein. Die Pizza lässt sich leichter drehen und Ihr habt mehr Spielraum beim Umgang mit dem Pizzaschieber.
Wer regelmäßig viele Gäste mit Pizza versorgt, sollte sich die größeren Modelle genauer anschauen. Hier geht es nicht mehr nur um eine einzelne große Pizza, sondern um mehr Backfläche und teilweise sogar mehrere Pizzen gleichzeitig.
Bei Alfa Forni reicht das Sortiment bis zu großen Öfen für 2, 3, 4 oder sogar 5 Pizzen. Die Backflächen wachsen entsprechend mit – vom kompakten 60 × 40 cm großen Backraum bis hin zu 85 × 70 cm bei großen Modellen.
Auch Gozney bietet mit dem Dome Gen 2 und dem Dome XL deutlich größere Pizzaöfen an. Der Dome Gen 2 ist für eine 16-Zoll-Pizza beziehungsweise zwei kleinere Pizzen ausgelegt. Der Dome XL schafft sogar eine 18-Zoll-Pizza oder mehrere kleinere Pizzen und bietet laut Hersteller deutlich mehr Garraum als der ursprüngliche Dome.
Bei Ooni geht es inzwischen ebenfalls deutlich über die klassische 12-Zoll-Klasse hinaus: Der Koda 2 Pro ist für 18-Zoll-Pizzen ausgelegt, während der Koda 2 Max sogar 24 Zoll beziehungsweise rund 60 cm Pizza ermöglicht.
Hier liegt ein wichtiger Unterschied, den Ihr beim Kauf beachten solltet.
Ein großer Ofen bedeutet nicht automatisch, dass Ihr mehrere Pizzen gleichzeitig backen müsst. Eine große Backfläche kann auch einfach mehr Bewegungsfreiheit beim Backen einer einzelnen Pizza bedeuten.
Wenn Ihr dagegen häufig mit einer größeren Gruppe Pizza backt, kann ein großer Garraum richtig Zeit sparen. Während eine Pizza fertig wird, kann bereits die nächste vorbereitet oder teilweise parallel gebacken werden – abhängig von der jeweiligen Ofenkonstruktion.
Für eine Familie mit vier Personen reicht deshalb möglicherweise ein 14- oder 16-Zoll-Ofen völlig aus. Für eine große Gartenparty mit zehn oder mehr Gästen kann dagegen ein größerer Ofen mit entsprechend großer Backfläche deutlich komfortabler sein.
Ein Punkt wird bei der Auswahl gerne vergessen: Der Ofen selbst ist natürlich deutlich größer als die Pizza, die darin Platz findet.
Ein 16-Zoll-Pizzaofen benötigt also mehr Stellfläche als ein kompakter 12-Zoll-Ofen. Dazu kommen je nach Modell Untergestell, Gasflasche, Ablageflächen und Sicherheitsabstände.
Gerade bei einer Terrasse oder einem Balkon solltet Ihr deshalb nicht nur die angegebene Pizza-Größe anschauen, sondern die kompletten Außenmaße des Ofens berücksichtigen.
Bei größeren Modellen wird das besonders deutlich: Ein Alfa-Ofen für mehrere Pizzen kann bereits ein echtes Outdoor-Küchenelement sein, während ein kompakter Ooni oder Gozney problemlos auf einer Arbeitsfläche Platz findet.
Die größte Pizza ist nicht automatisch die beste Wahl. Entscheidend ist, wie Ihr Euren Pizzaofen tatsächlich nutzen möchtet.
Wer wenig Platz hat und meistens für zwei Personen backt, fährt mit einem kompakten 30-cm-Ofen oft völlig entspannt. Für Familien und regelmäßige Pizza-Runden sind 14 oder 16 Zoll eine sehr vielseitige Größe. Und wer häufig viele Gäste bewirtet, sollte über einen größeren Garraum oder sogar einen Ofen für mehrere Pizzen nachdenken.
Kurz gesagt:
Klein = kompakt und mobil.
Mittel = vielseitig und alltagstauglich.
Groß = maximaler Platz für Pizza-Partys.
Als grobe Orientierung könnt Ihr Euch an dieser Einteilung orientieren:
| Pizzaofen-Größe | Pizza-Durchmesser | Geeignet für | Typischer Einsatz |
| Kompakt | ca. 30 cm / 12″ | 1–2 Personen | Balkon, kleine Terrasse, kompakte Pizzaöfen, mobil, Camping |
| Mittel | ca. 35 cm / 14″ | 2–4 Personen | Familie, kleine Runden, vielseitiger Einsatz |
| Groß | ca. 40 cm / 16″ | 4–6 Personen | Familie, Freunde, regelmäßige Pizzaabende |
| Extra groß | 45–50+ cm | Größere Gruppen | Gartenpartys, mehrere Pizzen, Outdoor-Küche |
Wo soll der Pizzaofen stehen? Balkon, Terrasse, Garten oder Outdoor-Küche – hier solltet Ihr nicht nur überlegen, ob der Ofen irgendwo hinpasst, sondern auch, ob Ihr dort bequem damit arbeiten könnt.
Grundsätzlich gilt: Der Pizzaofen sollte immer auf einer passenden Arbeitshöhe positioniert werden, um damit sicher und komfortabel arbeiten zu können.
Viele Hersteller bieten zu ihren Modellen passende Untergestelle an, die perfekt kompatibel sind und zum Teil auch zusätzlichen Stauraum und / oder Arbeitsfläche bieten. Ansonsten reichen auch Tische und Beistellwagen, wenn die Anforderungen bzgl. Hitzeschutz erfüllt sind.
Auch braucht Ihr zum Pizza backen mehr als nur die Stellfläche des Ofens: Etwas Bewegungsfreiheit, um Pizzen einzuschieben, zu drehen und zu servieren, solltet Ihr mit einplanen. Dazu kommen je nach Modell Gasflasche, Holzvorrat, Pizzaschieber oder weiteres Zubehör.
Unser Tipp: Plant den Pizzaofen nicht isoliert, sondern als kleine Arbeitsstation.
Ein Pizzaofen kann auch auf einem Balkon funktionieren – vorausgesetzt, der jeweilige Hersteller erlaubt die Nutzung dort und die notwendigen Sicherheitsabstände lassen sich einhalten.
Gerade auf dem Balkon zählt deshalb jeder Zentimeter. Kompakte Modelle sind hier besonders praktisch. Und neben der geringen Stellfläche lassen sich viele kleine Ofenmodelle dank klappbarer Füße platzsparend verstauen.
Denkt zusätzlich an:
Für kleine Balkone gilt: Lieber einen kompakteren Ofen wählen und dafür einen guten Arbeitsplatz schaffen, als einen großen Pizzaofen möglichst knapp irgendwo dazwischenzuquetschen.
Die Terrasse ist für viele der ideale Standort. Hier habt Ihr normalerweise mehr Platz und könnt den Pizzaofen dauerhaft aufgestellt und / oder als Teil Eurer Grillstation nutzen.
Ein kompakter Ofen passt auch auf kleinere Terrassen. Wenn Ihr regelmäßig für Familie und Freunde backt, bieten größere Modelle deutlich mehr Backfläche.
Auf der Terrasse lohnt es sich – je nach Platzangebot – rund um den Ofen eine kleine Pizza-Station einzuplanen: Pizzaofen plus Arbeits- und Ablagefläche für Teig & Zutaten, zum Vorbereiten, Belegen, Schneiden und Servieren.
So habt Ihr alles griffbereit und müsst nicht bei jeder Pizza zwischen Küche und Terrasse hin- und herlaufen.
Im Garten habt Ihr bei der Standortwahl meistens die größten Freiheiten. Hier könnt Ihr den Pizzaofen beispielsweise auf einem stabilen großen Tisch, einem passenden Untergestell oder einer Arbeitsfläche der bestehenden Outdoor-Küchenzeile platzieren.
Besonders bei Holz- und Hybridöfen solltet Ihr den Standort gut planen. Neben dem eigentlichen Ofen braucht Ihr Platz für Brennholz, Anzündmaterial und Zubehör. Außerdem spielen Windrichtung, Rauchentwicklung und der Abstand zu brennbaren Materialien eine wichtige Rolle. Ihr solltet bei der Planung auf Luftzirkulation, Hitze, Abstand und die Position zu Zäunen, Ästen und anderen hitzeempfindlichen Bereichen zu achten.
Ein weiterer Vorteil des Gartens: Ihr könnt den Pizzaofen auch etwas großzügiger planen und beispielsweise eine größere Arbeits- und Ablagefläche daneben integrieren.
Wer seine Outdoor-Küche plant, sollte den Pizzaofen von Anfang an als festen Bestandteil der Küche berücksichtigen.

Hier geht es nicht mehr nur um „Passt der Ofen auf die Arbeitsplatte?“, sondern um einen sinnvollen Arbeitsablauf. Neben dem Ofen sollte ausreichend Fläche zum Vorbereiten und Abstellen vorhanden sein. Stauraum für Pizzaschieber, Teigboxen, Backbleche und weiteres Zubehör ist ebenfalls Gold wert.
Auch die Position des Pizzaofens spielt eine Rolle. Idealerweise liegt er in der Nähe der Arbeits- und Vorbereitungsfläche, gleichzeitig sollte rund um die heiße Ofenöffnung genügend Bewegungsfreiheit bleiben. Wir empfehlen, bei der Planung einer Outdoor-Küche deshalb ausdrücklich, ausreichend Platz für das sichere Bewegen, Drehen von Pizzen und den Umgang mit heißen Blechen und Zubehör einzuplanen.
Wenn Ihr Euren Pizzaofen dauerhaft aufstellt, könnt Ihr Euch grob an diesem Aufbau orientieren:
Teig vorbereiten → Pizza belegen → Pizzaofen → Pizza backen → Pizza ablegen, schneiden & servieren
Je flüssiger dieser Ablauf funktioniert, desto entspannter wird Euer Pizzaabend.
Für einen kleinen Balkon reicht ein kompakter Ofen mit einer kleinen zusätzlichen Ablage – die Vorbereitung und das Belegen der Pizza müsst Ihr dann in die Küche verlegen und nur das Backen findet draußen statt.
Auf einer größeren Terrasse darf es dagegen ruhig eine komplette Pizza-Station sein. Hier leistet Euch ein Beistellwagen mit zusätzlicher Arbeitsfläche wertvolle Dienste.

Und in der großen Outdoor-Küche lässt sich der Pizzaofen perfekt mit Arbeitsfläche, Stauraum und anderen Geräten kombinieren.
Bevor Ihr einen Pizzaofen kauft, messt nicht nur die Stellfläche des Ofens, sondern den kompletten Bereich aus, den Ihr tatsächlich benötigt.
Berücksichtigt dabei:
Denn ein Pizzaofen macht vor allem dann Spaß, wenn Ihr davor auch wirklich entspannt arbeiten könnt.
Ein Pizzaofen allein reicht natürlich zum Loslegen. Trotzdem gibt es ein paar Zubehörteile, die das Pizzabacken deutlich einfacher und komfortabler machen. Dabei müsst Ihr nicht gleich die komplette Pizzeria-Ausstattung kaufen. Ein paar Basics sind wirklich sinnvoll, anderes ist eher eine Frage des persönlichen Anspruchs.
Ein Pizzaschieber gehört definitiv zur Grundausstattung. Mit ihm schiebt Ihr die belegte Pizza in den Ofen, dreht sie während des Backens und holt sie anschließend wieder heraus. Je nach Ofengröße braucht Ihr einen passenden Schieber – für kleinere Öfen gibt es entsprechend kompaktere Modelle. Wichtig: Ein ausreichend langer Griff sorgt für genügend Abstand zur Hitze. Tipp: Bei Modellen mit perforierter Schaufel führt die Lochung dazu, dass die Pizza nicht kleben bleibt; überschüssiges Mehl fällt vom Teig und verbrennt nicht im Ofen.
Der Platzbedarf für dieses unerlässliche Zubehör ist nur gering: Ihr könnt ihn hochkant abstellen, bzw. ein Haken oder eine kleine Zubehörleiste reichen für die Lagerung völlig aus.
Ein Pizzawender ist vor allem bei sehr heißen Pizzaöfen praktisch. Damit könnt Ihr die Pizza während des Backens schnell drehen oder an eine andere Stelle im Ofen verschieben. Da die Schaufel hier kleiner ist als beim Schieber, ist das Handling für diese Backphase einfacher.
Die Anzeige am Pizzaofen zeigt Euch die Ofentemperatur – entscheidend für die Pizza ist aber auch die Temperatur des Pizzasteins. Ein Infrarot-Thermometer misst genau diese Oberfläche und hilft Euch dabei, den richtigen Zeitpunkt zum Einschießen zu erwischen. Solche Thermometer gehören deshalb für viele Pizza-Fans schnell zur Standardausrüstung. Platzbedarf? Kaum. Das kleine Thermometer verschwindet problemlos in einer Schublade oder im Zubehörfach.
Für den letzten Schritt braucht Ihr natürlich noch etwas zum Schneiden. Ein Pizzaschneider oder Wiegemesser nimmt kaum Platz weg und gehört deshalb zu den unkompliziertesten Zubehörteilen.
Wer seinen Teig selbst zubereitet, kann zusätzlich mit Teigschaber, Teigmesser oder Teigspachtel arbeiten. Diese kleinen Helfer lassen sich problemlos in einer Schublade oder Zubehörbox verstauen.
Wenn Ihr Euren Pizzateig selbst ansetzt, wird eine Pizzaballenbox interessant. Darin können die einzelnen Teiglinge nebeneinander ruhen, ohne auszutrocknen oder aneinanderzukleben. Hier müsstet Ihr tatsächlich etwas Stauraum einplanen.
Nach dem Pizzaabend kommt die Reinigung. Eine Pizzaofen-Bürste mit Schaber hilft dabei, Mehlreste und Rückstände vom Pizzastein zu entfernen. Gerade verbranntes Mehl solltet Ihr nicht einfach im Ofen liegen lassen. Auch hier hält sich der Platzbedarf in Grenzen.
Eine Frontablage ist kein klassisches Pizza-Zubehör, kann den Arbeitsbereich aber deutlich angenehmer machen. Die Frontablage bietet Euch eine praktische Fläche direkt vor der Ofenöffnung. Hier könnt Ihr Speisen abstellen, drehen, prüfen, würzen oder kurz ruhen lassen. Besonders beim Pizza backen erleichtert sie das Einschieben und Herausnehmen.

Eine Tür für den Pizzaofen kann deutlich mehr als die Öffnung verschließen: Sie hilft dabei, Wärme und Rauch im Ofen zu halten und macht den Pizzaofen vielseitiger für Brot, Schmorgerichte, Low & Slow oder Räuchern. Gerade bei niedrigeren Temperaturen und längeren Garzeiten kann eine Tür die Temperatur im Garraum stabiler halten.
Je nach Ofen gibt es dabei unterschiedliche Lösungen. SANTOS bietet ein Frontablagen-Kit für den O-160 Pro als Zubehör an. Bei Gozney gibt es beispielsweise für den Dome (Gen 2) eine isolierte Tür, mit der sich der Ofen auch zum Backen, Räuchern und Slow Roasting nutzen lässt. Bei Alfa Forni ist die Tür Teil des Low & Slow Kits. Bei Ooni ist die Situation modellabhängig: Beim Karu 2 Pro gehört die ClearView-Glastür bereits zur Ausstattung. Sie ermöglicht den Blick in den Garraum, ohne die Tür öffnen und damit Wärme verlieren zu müssen.
Unser Tipp: Wenn Ihr Euren Pizzaofen regelmäßig auch für Brot, Fleisch oder Low & Slow nutzen möchtet, lohnt sich ein Blick auf die jeweilige Türlösung. Für das reine Pizzabacken ist sie dagegen kein Muss.
Steht Euer Pizzaofen dauerhaft draußen, ist eine passende Abdeckhaube eine wichtige Ergänzung. Sie schützt den Ofen vor Regen, Staub, Pollen und Schmutz und verlängert deutlich die Lebenszeit Eures Ofens. Zusammengefaltet lässt sie sich problemlos in einer Schublade oder einem Stauraum der Outdoor-Küche unterbringen.
Wichtig: Die Haube sollte immer zum jeweiligen Modell passen und erst über den vollständig abgekühlten Ofen gezogen werden.
Wenn Ihr Euren Pizzaofen nicht auf einem Tisch platzieren wollt, lohnt sich bei allen Modellen ein passendes Untergestell oder ein Beistellwagen.
Untergestelle werden von vielen Herstellern passend zu den jeweiligen Pizzaöfen angeboten. Sie sind optimal auf das entsprechende Modell abgestimmt, bieten einen sicheren Stand und bringen den Ofen auf eine angenehme Arbeitshöhe. Je nach Hersteller und Modell verfügen sie zusätzlich über Ablageflächen, Rollen oder Stauraum für Zubehör.

Beistellwagen & Carts sind dagegen vielseitiger einsetzbar. Sie dienen nicht nur als Stellfläche für den Pizzaofen, sondern können gleichzeitig als zusätzliche Arbeits- und Ablagefläche genutzt werden. Besonders praktisch sind Modelle mit großzügiger Edelstahl-Arbeitsfläche: Sie sind robust, pflegeleicht und hitzeresistent und eignen sich dadurch ideal für die Vorbereitung und das Arbeiten rund um den Pizzaofen.
Gerade bei kleineren Terrassen oder Outdoor-Küchen kann ein Cart eine clevere Lösung sein: Ihr kombiniert Ofen, Arbeitsfläche und Stauraum auf vergleichsweise wenig Platz. Durch Rollen lassen sich viele Modelle außerdem flexibel verschieben.
Platzbedarf: Hier solltet Ihr die komplette Grundfläche des Untergestells oder Carts berücksichtigen. Dafür entfällt häufig ein zusätzlicher Arbeitstisch – und genau das kann bei der Planung Eurer Pizza-Station wieder Platz sparen.
Wer regelmäßig Pizza backt und seinen Teig selbst zubereitet, kann über eine Knetmaschine nachdenken. Besonders Spiralkneter sind darauf ausgelegt, Pizzateig schonend und gleichmäßig zu kneten und eignen sich auch für größere Teigmengen.
Allerdings solltet Ihr den zusätzlichen Platzbedarf nicht unterschätzen: Eine Knetmaschine steht idealerweise auf einer stabilen Arbeitsfläche und wird nach dem Kneten nicht unbedingt jedes Mal wieder verstaut. Modelle wie der Ooni Halo Core oder Halo Pro sind deshalb eher etwas für eine gut ausgestattete Küche oder einen entsprechend geplanten Vorbereitungsbereich.
Für den Anfang reicht eine überschaubare Ausstattung:
Must-haves:
Je nach Anspruch sinnvoll:
Unser Tipp: Plant bei der Standortwahl immer auch eine Ablage- oder Staumöglichkeit für Euer Pizza-Zubehör ein. Besonders Pizzaschieber und Bürste sind durch ihre langen Griffe sperriger, als man auf den ersten Blick denkt. Bei einer Outdoor-Küche lässt sich das Zubehör ideal in Schubladen, Haken oder offenen Fächern unterbringen. Auf Balkon und kleiner Terrasse reicht dagegen oft eine kompakte Zubehörbox und ein kleiner Beistelltisch – und lagert ansonsten das Zubehör drinnen.
So müsst Ihr nicht mehr Platz für den Pizzaofen einplanen als nötig – habt aber trotzdem alles griffbereit, was Ihr für einen entspannten Pizzaabend braucht.
Ihr seid nach diesem Guide immer noch unsicher, welcher Pizzaofen am besten zu Euch passt? Dann hilft manchmal weniger Theorie und mehr Praxis. Bei der SANTOS Pizza Experience könnt Ihr verschiedene Pizzaöfen und Befeuerungsarten nicht nur vergleichen, sondern direkt erleben.
In dem rund vierstündigen Seminar geht es um alles, was eine richtig gute Pizza ausmacht: vom Pizzamehl und der Teigführung über das Formen und Belegen bis hin zum Backen. Dabei werden auch Pizzaöfen verschiedener Hersteller sowie unterschiedliche Befeuerungsarten vorgestellt – inklusive ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile.
Ihr backt selbst Pizza, probiert unterschiedliche Techniken aus und bekommt dabei ein Gefühl dafür, wie sich Gas-, Holz- oder andere Ofenkonzepte in der Praxis unterscheiden. Gerade wenn Ihr zwischen Komfort, echtem Feuer, maximaler Hitze oder verschiedenen Ofengrößen schwankt, kann das eine wertvolle Entscheidungshilfe sein.
Die Pizza Experience findet in den SANTOS Grillschulen Köln und Frankfurt statt. Neben Pizza und Pizzateig zum Mitnehmen sind unter anderem Speisen, Getränke, eine SANTOS Grillschürze und ein Rezeptheft inklusive.
Unser Tipp: Wenn Ihr vor dem Kauf verschiedene Pizzaöfen einmal in Aktion erleben möchtet, ist ein Pizza-Seminar eine gute Möglichkeit, die Unterschiede nicht nur zu lesen, sondern selbst zu erfahren.
👉 Zur SANTOS Pizza Experience in Köln
👉 SANTOS Pizza Experience in Frankfurt