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Kenne Dein Fleisch III – das Simmentaler Rind

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Spareribs sind ein herrlicher BBQ-KlassikerRindfleisch gehört zu den in Deutschland am meisten verzehrten Fleischsorten. Leider machen sich nur wenige Haushalte dabei auch über die Fleischqualität bzw. die Herkunft Gedanken. Echte Kenner lassen sich davon nicht beirren. Es kommt nur Fleisch auf den Teller, das von bestimmten Rassen stammt. Eine Tatsache, die auch in der Grillszene zunehmend um sich greift. Neben Galloway, Black Angus oder Bison steht auf den Einkaufszetteln immer wieder eine Rasse – das Simmentaler Rind.

Zurück geht die Bezeichnung auf Simmental im Berner Oberland. Hier weideten bereits im Mittelalter Rinder mit großen Widerristhöhen. Heute ist die Bezeichnung für den Laien wahrscheinlich etwas irreführend, da in Deutschland die Begriffe Simmentaler und Fleckvieh in etwa gleichbedeutend sind, in der Schweiz aber eine strikte Trennung stattfindet.

Das Simmentaler ist Fleisch- und Milchrasse

Anders als viele in der Szene geschätzten Rinderrassen, die in erster Linie zur Fleischproduktion gehalten werden, kann das Simmentaler Rind eine Doppelrolle übernehmen. Es liefert auf der einen Seite Fleisch in einer sehr hochwertigen Qualität, überzeugt auf der anderen Seite aber auch durch eine hohe Milchproduktion.

Aufgrund dieser Tatsache gehört das Simmentaler, für welches der weiße Kopf so typisch ist, zu den Zweinutzungsrassen. Anpassungsfähig und in der beschriebenen Doppelrolle nutzbar, hat sich das Simmentaler nicht nur in der Alpenregion verbreitet, es ist inzwischen auf Weiden in vielen Landstrichen verbreitet.

Das Fleisch

Obwohl im Vergleich zu anderen Rassen etwas grober in der Faser, zeigt das Fleisch des Simmentaler Rinds eine ausgezeichnete Marmorierung. Neben der eigentlichen Fleischqualität geschätzt wird der besondere Eigengeschmack dieser Rasse.

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