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Salz zum Grillen – was macht Sinn?

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Ein sauberes Grillrost ist das A und O beim GrillenSalz gehört in die Suppe. Und ist natürlich auch beim Grill unverzichtbar. Geht man heute mit offenen Augen durch Supermärkte, staunt man wahrscheinlich nicht schlecht angesichts einer immer größeren Auswahl beim Salz. Statt jodierten Steinsalz werden heute rosa Kristalle angeboten, blaues Salz oder sogenanntes Fleur de Sel. Die Auswahl ist inzwischen so groß, dass man bereits beim Salzkauf ins Grübeln kommt. Denn es ist nicht nur die Breite des Sortiments – auch die Preise haben sich verändert. Liest man aktuelle Testberichte zum Thema, ist von schwindelerregenden Preisspannen die Rede.

Ist das teure Salz aber generell besser? Fakt ist: Chemisch betrachtet ist der Hauptbestandteil der verschiedenen Salzsorten gleich – es handelt sich um NaCl (Natriumchlorid). Was die Unterschiede ausmacht, sind meist nur wenige Prozent. In einem Salz ist mehr Eisen vorhanden, in anderen Salzen wieder andere Spurenelemente und Mineralien. Diese kleinen Details machen nicht nur die farblichen Unterschiede aus.

Fleur de Sel entsteht beispielsweise durch das Abschöpfen der oberen Salzschicht in Salinen. Und die Salzblume gilt als besonders wertvoll. Neben NaCl enthalten sind unter anderem Calciumsulfat, Magnesiumchlorid, Magnesiumsulfat. Handgeschöpft und unbehandelt weiterverarbeitet ist es einen höheren Preis durchaus gerechtfertigt.

Gefärbtes Salz – auch das gibt´s.

Für anderen der teuren Produkte kann diese Aussage allerdings nicht gelten. Beispielsweise hat erst kürzlich ein Test gezeigt, dass einige Salzsorten eingefärbt werden. Und in anderen Produkten ist nur ein Bruchteil der Inhaltsstoffe drin, mit denen eigentlich geworben wird. Fazit: Beim Salz lohnt sich nicht nur ein genauer Blick aufs Etikett – mitunter rechnet sich einfach der Griff zur etwas günstigeren Variante eine Regalreihe tiefer. Wichtig ist, dass alle anderen Zutaten stimmen und es am Ende schmeckt.

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