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Kichererbsen rund um den Grill: Gesunder Trend oder Quatsch

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Leckere Burger gehen auch ohne FleischStoische Ruhe zeichnet manchen Grillfans aus. Wie lässt es sich sonst erklären, dass Bier immer noch zum Ablöschen benutzt wird? Dabei hat sich doch inzwischen herumgesprochen, dass es sich hierbei um ein No Go handelt. Müsst Ihr aber jedem neuen Foodtrend hinterherlaufen? Berechtigte Frage, schließlich ändert sich das Thema Superfood und Co. ja ständig. Grillfans gelten als experimentierfreudig. Warum nicht einfach mal Gerichte mit Kichererbsen ausprobieren? Richtig gehört, es geht um Cicer arietinum. Bekannt ist die Kichererbse aus der orientalisch-asiatischen Küche. Was lässt sich damit rund um den Grill anstellen? Eines vorweg: Kichererbsen enthalten diverse interessante Inhaltsstoffe und sind ein Schlankmacher.

Cicer arietinum oder die Kichererbse

Auf den ersten Blick ist die Kichererbse halt einfach eine Erbse. Botanisch verbindet die Kichererbse mit der Speiseerbse so viel wie Forelle und Thunfisch. Letztere sind beide Fische. Kichererbse (Cicer arietinum) und Speiseerbse (Pisum sativum) sind beide Pflanzen und gehören zu den Schmetterlingsblütlern. Während die Erbse eine Gattung innerhalb der Ordnung darstellt, ist die Kichererbse ein eigener Tribus.

Kichererbsen sind eine der alten Nutzpflanzen, die weit vor der Zeitenwende von Menschen kultiviert wurde. Funde reichen bis in die Kupfer- und Jungsteinzeit zurück. Rund ums Mittelmeer verbreitet, hat Rom die Kichererbse „exportiert“. Bekannt war die Pflanze schon im Mittelalter in Deutschland. Heute kommen Kichererbsen unter anderem aus der Türkei, Australien oder Indien.

Kichererbse: Was steckt alles drin

Kichererbsen werden gern in die Ecke der Superfoods gestellt. Dahinter steckt einfach die Tatsache, dass C. arietinum Mineralstoffe, Vitamine (B6, Folsäure usw.) sowie wertvolle Proteine enthält. Ein weiterer Punkt ist die Tatsache, dass eine Kichererbse – wenn sie verzehrfertig ist – nur noch 80 kcal auf 100 Gramm enthält.

Und die Kichererbse hat noch einen Vorteil – ihre Vielseitigkeit. Entweder als Hummus oder mit Kürbis und als Falafel, die Kichererbse lässt sich in ganz unterschiedliche Gerichte verwandeln.

Hummus: Wie wird’s gemacht?

Hummus ist eine Paste aus der orientalischen Küche, die sich hervorragend als Dip zum Grillen eignet. Dazu braucht Ihr (natürlich) in erster Linie Kichererbsen, Knoblauch, Salz und Pfeffer für die Würze und Sesampaste (Tahini). Die Kichererbsen vor der Verarbeitung quellen lassen und anschließend kochen. Dann die Kichererbsen pürieren sowie die anderen Zutaten (den Knoblauch zerdrücken) unter die Masse rühren. Abgeschmeckt wird mit Salz und Pfeffer. Wer Lust hat, kann das Hummus variieren. Gewürze wie Kreuzkümmel oder Garam Masala und Curry verleihen dem Dip zum Grillen einen sehr individuellen Geschmack. Mit frischen Kräutern gebt Ihr dem Hummus einen zusätzlichen Kick.

Kichererbsen-Patty: Für vegetarische Griller

Vegetarisch, vegan oder Steinzeit – in den letzten Jahren ist es beim Thema Essen sehr viel „bunter“ geworden. Man kann dieser Entwicklung skeptisch gegenüberstehen, wird sie aber kaum noch aufhalten können. Und auch auf dem Grillrost ist dieser frische Wind zu spüren. Kichererbsen sind ein Basis, um passende Bratlinge für Burger auf den Teller zu zaubern.

Für die Bratlinge einfach entweder getrocknete Kichererbsen nehmen und diese wie beim Hummus kochen oder zu verzehrfertigen Kichererbsen greifen. In die Patties werden noch Zwiebeln, Knoblauch und frische Kräuter – zum Beispiel Minze oder Koriander und Petersilie – eingearbeitet. Die Kichererbsen wieder pürieren, Zwiebel sowie Knoblauch hacken und alles mit den anderen Zutaten verrühren. Mit Salz und Pfeffer (oder anderen Gewürzen – je nach Gusto) wird abgeschmeckt. Die aus der Masse geformten Patties lassen sich jetzt auf einem Burger platzieren und sind eine nette Abwechslung für alle, die gern mal auf Fleisch verzichten wollen.

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