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Gegrillte Ananas mit Honig, Zimt und Vanilleeis

Gegrillte Ananas mit Honig, Zimt und Vanilleeis

Zubereitung

  1. Die Krone und den unteren Teil der Ananas abschneiden. Anschließend die Frucht aufrecht hinstellen und die Schale rundherum entfernen. Die Ananas in etwa 1 bis 2 cm dicke Scheiben schneiden und nach Wunsch den harten Strunk in der Mitte entfernen.
  2. Den Honig mit dem Zimt in einer kleinen Schüssel gründlich verrühren. Falls der Honig zu fest ist, kann er vorher leicht erwärmt werden.
  3. Die Ananasscheiben von beiden Seiten gleichmäßig mit der Honig-Zimt-Mischung bestreichen.
  4. Den Grill auf 180 - 200 °C mittlere direkte Hitze vorheizen
  5. Den Grillrost leicht einölen. Die Ananasscheiben auf den heißen Rost legen und von jeder Seite etwa 2 bis 3 Minuten grillen, bis deutliche Grillstreifen entstehen und die Glasur leicht karamellisiert.
  6. Die gegrillten Ananasscheiben noch warm auf Tellern anrichten und jeweils mit einer Kugel Vanilleeis servieren. Nach Geschmack mit etwas Zimt oder der übrigen Honig-Zimt-Glasur garnieren.

Karamellisierte Ananas vom Grill

Süße Ananas vom Grill, eine feine Honig-Zimt-Glasur und cremiges Vanilleeis – dieses Dessert vom Grill ist einfach gemacht und sorgt garantiert für einen süßen Abschluss beim nächsten BBQ. Die Ananas wird durch die Hitze wunderbar warm und leicht karamellisiert, während Honig und Zimt für zusätzliche Röstaromen und eine herrlich würzige Süße sorgen. Dazu eine Kugel Vanilleeis – mehr braucht es für dieses einfache Grilldessert eigentlich nicht.

Ananas grillen – so gelingt sie perfekt

Beim Ananas-Grillen kommt es vor allem auf die richtige Temperatur und etwas Aufmerksamkeit an. Die Ananasscheiben sollten nicht bei zu hoher Hitze gegrillt werden, da der Honig schnell dunkel werden oder verbrennen kann. Am besten bleibt ihr während des Grillens direkt am Grill und wendet die Scheiben rechtzeitig. So bekommt die Ananas schöne Grillspuren und eine appetitliche Bräunung, ohne dass die Glasur verbrennt.

Durch die Hitze des Grills wird die natürliche Süße der Ananas intensiviert. Zusammen mit Honig und Zimt entsteht eine wunderbar aromatische, leicht karamellisierte Oberfläche. Außen bekommt die Frucht schöne Röstaromen, während sie innen saftig und weich bleibt. Besonders lecker wird es, wenn die warme Ananas direkt mit einer Kugel Vanilleeis serviert wird – der Kontrast aus heiß und kalt macht dieses Grilldessert so besonders.

 

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Woran erkenne ich eine reife Ananas?

Eine gute Ananas sollte angenehm süß und fruchtig riechen – besonders an der Unterseite. Die Schale darf goldgelb bis grünlich sein und sollte auf leichten Druck etwas nachgeben, ohne weich oder matschig zu wirken. Auch die Blätter können einen Hinweis geben: Sie sollten frisch und grün aussehen. Bei einer reifen Ananas lässt sich ein einzelnes inneres Blatt häufig relativ leicht herausziehen. Allerdings ist dieser Test nicht allein zuverlässig – Geruch, Festigkeit und Gesamteindruck sind die besseren Anhaltspunkte.

Dessert vom Grill – viel zu gut, um es nicht zu probieren

Beim Grillen denken die meisten zuerst an Steaks, Würstchen und Gemüse. Dabei bietet der Grill auch für süße Gerichte jede Menge Möglichkeiten. Ein Dessert vom Grill ist eine tolle Abwechslung und wird leider noch viel zu selten genutzt. Gerade gegrillte Früchte sind schnell vorbereitet, brauchen nur wenige Zutaten und bekommen durch die Hitze ein ganz besonderes Aroma.

Gegrillte Ananas mit Honig, Zimt und Vanilleeis

Was sollte ich noch beim Kauf von frischer Ananas  beachten?

Beim Kauf einer Ananas lohnt sich nicht nur der Blick auf Geschmack und Reife, sondern auch auf Herkunft und Anbauweise. Ananas wird überwiegend in tropischen Regionen angebaut und hat deshalb grundsätzlich einen längeren Transportweg bis nach Deutschland. Entscheidend ist dabei allerdings nicht nur die Entfernung: Auch die Art des Anbaus und der Transportweg spielen für die Umweltbilanz eine wichtige Rolle.

Nachhaltiger Anbau

Gerade beim Ananasanbau sind Themen wie Wasserverbrauch, Bodenschutz, Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und der Erhalt von Biodiversität relevant. Nachhaltige Anbaumethoden können dazu beitragen, Böden und Gewässer zu schützen und den Einsatz von Chemikalien zu reduzieren. Zertifizierungen wie das Rainforest-Alliance-Siegel setzen unter anderem Anforderungen an Umweltpraktiken, Biodiversität, Klimaresilienz und soziale Standards.

Bei der Herkunft gibt es deshalb nicht das eine Land, das pauschal als „beste“ Wahl gilt. Ananas aus Costa Rica, Ghana oder der Dominikanischen Republik ist in Deutschland häufig erhältlich. Viel wichtiger als das Herkunftsland allein ist, auf eine nachvollziehbare Lieferkette und möglichst nachhaltig erzeugte Ware zu achten. Das Rainforest-Alliance-Siegel kann dabei eine Orientierung geben, denn zertifizierte Betriebe müssen festgelegte ökologische und soziale Standards erfüllen.

Transport nach Deutschland

Auch beim Transport lohnt sich ein genauer Blick: Eine Ananas, die per Schiff nach Europa gelangt, hat in der Regel eine andere Transportbilanz als Ware, die auf dem Luftweg eingeflogen wird. Wer beim Einkauf auf saisonale Verfügbarkeit, zertifizierten Anbau und einen möglichst umweltschonenden Transport achtet, kann die eigene Umweltbilanz verbessern.

Und noch ein wichtiger Punkt: Am nachhaltigsten ist die Ananas, die auch tatsächlich gegessen wird. Eine reife, aromatische Frucht auszuwählen und vollständig zu verwerten, ist deshalb ebenso wichtig. Gerade für unsere gegrillte Ananas gilt: Lieber eine hochwertige, reife Frucht kaufen und daraus ein richtig gutes Dessert machen, statt auf möglichst günstige Ware zu setzen.

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