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Alte deutsche Maßeinheiten in Kochbüchern

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Die typischen Grillrezepte stammen zwar nicht aus Großmutters Kochbuch, aber einige gute Rezepte für eine perfekte Grillparty finden sich hin und wieder doch. Die Verwunderung über einige Maßangaben kann mitunter groß sein, denn während heutzutage Kilogramm, Liter, Teelöffel und Messerspitze gang und gäbe sind, rechnete man zu Lebzeiten von Großmutter oder Urgroßmutter mit anderen Gewichten und Maßen. Selbst die heutigen Rezeptangaben sind nicht immer eindeutig.

Tasse ist nicht gleich Tasse

Oftmals ist die Rede von einer Tasse Mehl, einer Prise Salz oder einem Esslöffel Butter. Fragt sich nur, wie groß soll die Tasse sein. Immerhin gibt es kleine Kaffeetassen, große Teetassen oder Mokkatassen.

Als Richtwert dienen derartige Maßangaben sicherlich, aber für den individuellen Geschmack und das optimale Ergebnis seiner Kochkünste entscheidet der Gaumen. Glücklicherweise wurde vom 1834 gegründeten Deutschen Zollverein ein einheitliches Maß vorgegeben.

Dezimalsystem vereinfacht Maßangaben

Das Messen im Dezimalsystem wurde kurze Zeit später eingeführt. Das Pfund wurde auf 500 Gramm, ein Zentner als 50 Kilogramm festgelegt. In alten Kochbüchern finden sich dennoch alte Maßangaben wieder.

Ein Nösel Wein entspricht beispielsweise rund 500 Millilitern, eine Dresdner Kanne fasste 940 Milliliter. In der alten Kaiserstadt Speyer galten andere Maßeinheiten. Ein Ohm entsprach beispielsweise zwölf Vierteln, 60 Maß oder 240 Schoppen.

Tablespoon, Cup oder Ounce

In englischsprachigen Ländern werden in der Küche Maßeinheiten, wie Tablespoon oder Cup verwendet. Ein Esslöffel (Tablespoon) entspricht dabei 1/16 einer Tasse (Cup). Eine Tasse wiederum entspricht dabei 2,84 dl (UK) oder 2,37 dl (US). Eine Unze (Ounce) entspricht 28,35 Gramm, ein Pfund (Pound) hat rund 454 Gramm.

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