CategoriesGrillwissen

Reh: Leckerbissen aus dem Wald

Tags

Exquisittes vom WildIn den europäischen Wäldern ist das Reh der am häufigsten vorkommende Vertreter der Hirsche und gleichzeitig die kleinste Art. Aufgrund seines zarten und aromatischen Fleischs ist Reh ein beliebter Lieferant für Fleisch vom Wild und erreicht allein in Deutschland Abschusszahlen pro Jahr von über einer Million Tiere. Reh eignet sich nicht nur für die Zubereitung in der Küche, sondern auch auf dem Grill.

Rehwild – das feine Wildbret

In früheren Zeiten galt Rehwild als nicht lohnenswert für die Jagd, da es zu klein und für den Adel somit nicht für die Trophäenjagd geeignet war. Erst mit dem aufkommenden Bürgertum wurde Reh zum immer beliebter werdenden Jagdobjekt und ist die heutzutage mit großem Abstand am meisten gejagte Wildtierart in Europa.

Für den Genuss von Reh sind die einzelnen Stücke in einer absteigenden Qualität zu betrachten. Das edelste Stück ist der Rehrücken, gefolgt von der Keule und der Schulter. Bei älteren Tieren kann es dazu kommen, dass das Fleisch sehr fest sein kann und erst mürbe gemacht werden muss. Am besten eignen sich Tiere im Alter von etwa 2 Jahren, diese haben ein Gewicht von etwa 15 – 20 kg und besitzen ein sehr zartes und mildes Fleisch.

Zubereitung von Rehwild

Grundsätzlich sollte der milde Geschmack von Rehwild nicht mit scharfen und kräftigen Gewürzen zerstört werden – frische Kräuter und ein leichter Rotwein sind für die Zubereitung ideal. Bei älteren Tieren ist es möglich, dass Fleisch mit grünem Speck saftig zu halten, ohne dass es bei den notwendigen längeren Garzeiten austrocknet. Bei Kauf von Rehwild ist empfehlenswert, dies direkt beim Jäger, Förster oder dem zuständigen Forstamt zu holen – damit wird eine gute Qualität des Fleischs gewährleistet.

Tags

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.