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Kartoffelsalat – kein langweiliges Einerlei

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Aubergine das Unterschätzte GemüseMit Pfiff und Kreativität auf dem Teller zaubern – so sehen sich viele Grillfans. Wir haben ganz sicher nicht viel dagegen, dass Sie jedes Wochenende an Ihren Grill- und BBQ-Künsten feilen. Aber sich wir doch mal ehrlich: Manchmal schmeckt das Einfache doch besonders gut. Eine paar knackige Nürnberger, würzige Thüringer Bratwürste oder ein Steak vom Grill haben schon immer zu den Grillklassikern gehört – genauso wie der Kartoffelsalat. Einfach schnell die Dose aufreißen und auf den Tisch damit. So sieht es leider viel zu oft in deutschen Gärten aus.

Das Einerlei aus dem Supermarktregal verstellt aber schnell den Blick auf die Vielfalt der deutschen „Kartoffelsalat-Kultur“. Schließlich schmeckt ein Kartoffelsalat aus Franken anders als das sächsische Pendant oder ein Ädäpelschlot aus dem Rheinland. Was zeichnet den Kartoffelsalat der einzelnen Regionen aus?

Kartoffelsalat aus Franken – Öl, Essig und Zwiebel

Kartoffelsalat ohne Mayonnaise – gibt´s nicht! Doch, unter anderem in Franken. Der typisch fränkische Kartoffelsalat gehört zu den Zeitgenossen, die in der Zubereitung auf Öl, Essig (am besten Weinessig), Zwiebel und Brühe setzen. Senf, Salz und Pfeffer sowie ein paar frische Kräuter runden das Ganze ab. Und wer will, darf mit einer Handvoll Schinkenwürfel noch einen Schritt weiter gehen.

Sachsen – es geht auch deftig

Im Vergleich zum sächsischen Kartoffelsalat ist der Vertreter aus Franken ein leichter Genuss. In Sachsen gehören – neben Kartoffeln – zu den Zutaten unter anderem Zwiebeln, Wurststücke, Gewürzgurken, Äpfel und natürlich Mayonnaise. Besonders gern als Einstimmung auf die Bescherung gegessen, ist der sächsische Kartoffelsalat aber auch im Sommer lecker.

Ein Gericht – zwei Gesichter. Wie der Vergleich zwischen Franken und Sachsen zeigt, kann ein Kartoffelsalat ganz unterschiedlicher Natur sein. Eines sind beide aber bestimmt – lecker und eine hervorragende Beilage zum Grillen.

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