Skip to main content

Sauce Bernaise selber machen

Sauce Bernaise selber machen

Passend zum Rezept

Zubereitung

  1. Die Eier trennen, Ihr benötigt nur die Eigelbe. Die Eier sollten dabei Zimmertemperatur haben.
  2. Die Blätter von Estragon und Kerbel abzupfen und fein hacken.
  3. Den Weißwein in einen Topf geben. Die Stängel von Estragon und Kerbel, halbierte Schalotten, Pfefferkörner und den Zitronensaft dazugeben. Die Mischung auf die Hälfte einkochen lassen. Danach den Sud durch ein feines Sieb gießen und lauwarm abkühlen lassen.
  4. In einem weiteren Topf die Butter schmelzen lassen. Die Butter sollte warm, aber nicht kochend heiß sein.
  5. Gebt die Eigelbe zusammen mit 2 bis 3 Esslöffeln der abgekühlten Weinmischung und einer Prise Salz in eine metallene Rührschüssel. Schlagt die Masse über einem heißen, aber nicht kochenden Wasserbad (ca. 60–65 °C) mit dem Schneebesen so lange cremig auf, bis eine dicke, schaumige Bindung entsteht.
  6. Gießt jetzt die flüssige Butter zuerst tröpfchenweise, dann in einem dünnen, gleichmäßigen Strahl unter ständigem, kräftigem Rühren in die Eimasse. So lange weiterrühren, bis eine glänzende, sämige Sauce entsteht.
  7. Die fein gehackten Kräuter unterrühren und mit einer Prise Cayennepfeffer, Salz und wenig Zitronensaft abschmecken. Sofort servieren.

Ihr seid auf der Suche nach der perfekten Sauce für Spargel, Rinderfilets oder andere Fleisch- und Fischgerichte, möchtet aber nicht zu Sauce Hollandaise greifen? Dann ist diese Sauce das Richtige! Sauce Bernaise ist ähnlich wie Sauce Hollandaise eindeutig ein Must-Have aus der französischen Küche, die zu den Klassikern gezählt werden darf. Allerdings ist die Sauce auf Basis von Butter gar nicht so einfach nachzumachen wie andere Saucen. Wer die Sauce Bernaise dennoch beherrscht, darf sich auf die eigene Schulter klopfen, denn die Buttersauce hat ihre Tücken in der Zubereitung. Mit diesem Rezept kommen aber auch Anfänger ganz sicher ans Ziel, keine Sorge!

Sauce Béarnaise – Die Königin der Saucen!

Sauce Béarnaise ist eine der bekanntesten und beliebtesten Saucen der französischen Küche. Sie ist eine Abwandlung der Sauce Hollandaise und zeichnet sich durch ihren feinen Geschmack von Estragon und Kerbel aus. Die Sauce Béarnaise passt hervorragend zu verschiedenen Fleischgerichten, insbesondere zu gegrilltem oder gebratenem Fleisch, und ist auch eine beliebte Begleitung zu Fisch oder Gemüse.

Die Zubereitung der Sauce Béarnaise erfordert ein wenig Fingerspitzengefühl, ist aber mit ein bisschen Übung gut zu meistern. Die Basis der Sauce besteht aus einer Reduktion von Weißwein, Schalotten, Estragon und Kerbel. Diese Reduktion wird mit Eigelb und Butter zu einer cremigen Sauce aufgeschlagen und zu einer Emulsion verbunden . Das Geheimnis einer perfekten Sauce Béarnaise liegt in der richtigen Temperatur bei der Zubereitung. Die Sauce darf nicht zu heiß werden, da sie sonst gerinnt.

Die Sauce Béarnaise ist nicht nur eine leckere Beilage, sondern verleiht auch vielen Gerichten eine besondere Note. Sie passt hervorragend zu Steak, Lammkoteletts oder gegrilltem Hähnchen. Auch zu Fischgerichten wie Lachs oder Seeteufel ist sie eine köstliche Ergänzung. Vegetarier können die Sauce Béarnaise zu Gemüsegerichten oder zu Kartoffeln servieren.

Die Tücken bei der Herstellung von Sauce Bernaise

  • Die Sauce ist geronnen? Wenn sich Fett und Ei trennen, nehmt ein frisches Eigelb oder einen Esslöffel kaltes Wasser in einer neuen Schüssel und rührt die geronnene Sauce nach und nach tröpfchenweise wieder darunter, um die Emulsion zu retten.
  • Die Sauce ist zu dickflüssig? Rührt einfach einen Teelöffel lauwarmes Wasser oder etwas übrig gebliebene reduzierte Weinmischung unter.
  • Aufwärmen vermeiden: Eine Béarnaise verträgt keine erneute große Hitze, da das Ei sonst stockt. Haltet sie stattdessen bei Bedarf im lauwarmen Wasserbad warm.
  • Zimmertemperatur: Das Eigelb darf nicht kühlschrankkalt sein, sonst kühlt die Butter zu schnell ab und die Sauce verbindet sich nicht.

Wenn Ihr das Rezept gemeistert habt, bekommt Ihr als Belohnung eine perfekte Sauce für Fisch, kurzgegrilltem Fleisch oder Spargel. Die besondere Geschmacksnote bekommt Sauce Bernaise übrigens durch Estragon und Kerbel. Wir sind uns einig: Die Buttersauce ist ein echter Genuss, die man einfach probiert haben muss!

Trotz ihres edlen Geschmacks ist die Sauce Béarnaise kein Kalorienwunder. Sie enthält zwar Butter, aber in Maßen genossen ist sie durchaus vertretbar. Zudem gibt es auch leichtere Varianten der Sauce, bei denen ein Teil der Butter durch Milch oder Sahne ersetzt wird.

Die Sauce Béarnaise ist ein Klassiker der französischen Küche, der nie aus der Mode kommt. Sie veredelt viele Gerichte und ist immer wieder ein Genuss. Wer sich an die Zubereitung wagt, wird mit einem unvergleichlichen Geschmackserlebnis belohnt!

Blitz Variante mit Pürierstab

Die Blitz-Variante mit dem Pürierstab (Stabmixer) gelingt in unter 5 Minuten und ist extrem gelingsicher, da die Zutaten direkt im Mixbecher emulgiert werden – ganz ohne langes Schlagen über dem Wasserbad:

  1. Zutaten schichten: Gebt die Eigelbe, die abgekühlte Wein-Reduktion, Salz und Cayennepfeffer in einen schmalen, hohen Mixbecher. Der Becher sollte idealerweise kaum breiter sein als der Fuß Eures Pürierstabs.
  2. Emulgieren: Stellt den Pürierstab ganz auf den Boden des Mixbechers über die Eigelbe. Schaltet das Gerät auf die höchste Stufe und gießt gleichzeitig die heiße Butter in einem dünnen, gleichmäßigen Strahl oben in den Becher. Lasst den Mixer für ca. 5 bis 10 Sekunden fest auf dem Boden stehen, bis sich unten eine cremige Emulsion bildet. Dann den Pürierstab ganz langsam nach oben ziehen, um die restliche Butter vollständig einzuarbeiten.
  3. Zum Schluss die fein gehackten Kräuter mit einem Löffel unterrühren und sofort servieren.
  4. Wichtig ist die richtige Größe des Gefäßes: Ist der Mixbecher zu weit, greifen die Messer das Eigelb nicht richtig, und die Emulsion misslingt.

Weitere Rezeptvorschläge

Salbeimedaillons am Spieß

Salbeimedaillons am Spieß

lassisch beschreibt ein Medaillon eine Scheibe aus dem Filet. Über lange Zeit hinweg hat sich der Begriff viel gewandelt, so muss ein Medaillon Heute nicht mehr aus dem Filet kommen. Wir wollen aber bei den Classics bleiben und zeigen Euch ein Medaillon aus dem Schweinefilet mit Salbei. So ganz ohne Besonderheit wollen Wir es dann aber auch nicht machen, weshalb wir die Medaillons mit Oliven verbinden und auf den Grillspieß aufstecken.

ZUM REZEPT

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

FOLGE UNS

und Besuche unsere Social Seiten und den SANTOS YouTube Kanal