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Gesund Grillen II: 5 Tipps, wie Sie Gesundheitsrisiken vermeiden

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Wer grillt, spielt mit dem Feuer – und zwar im sprichwörtlichen Sinn. Beim Grillen bilden sich nicht nur Röstaromen, Gaumenfreuden und zartes Fleisch. Unerkannt entstehen gesundheitsschädliche Substanzen, die für unseren Organismus zur Gefahr werden können. Experten weisen dabei besonders auf Nitrosamine, PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) und heterozyklische Amine (HCA) hin. Alle drei stehen im Verdacht, krebserregend zu wirken. Und werden damit zu tickenden Zeitbomben. Wie aber die Risiken für den eigenen Körper und die Gesundheit anderer vermeiden?

Gesundheitstipp Nr. 1: PAK entstehen aus in die Glut herabtropfendem Fett & Bratensaft. Eine Aluschale bei direktem Grillen kann dies verhindern. Deutlich geringer sind die Risiken beim Elektro- und Gasgrill, da hier die typische Holzkohleglut als eine Bedingung für das entstehen der PAK fehlt.

Gesundheitstipp Nr. 2: Gepökeltes gehört nicht auf den Grill. Proteine und das Nitrit reagieren zusammen, es entstehen Nitrosamine. Gegrillt wird frisches Fleisch und Würste, die ohne Nitritpökelsalz hergestellt werden.

Gesundheitstipp Nr. 3: Holzkohle oder Briketts immer ausreichend durchglühen lassen. Der Rauch enthält polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Zu vermeiden ist das Grillen mit harzreichem Holz. Letzteres begünstigt die Entstehung der PAK.

Gesundheitstipp Nr. 4: Indirektes Grillen ist eine schonende Zubereitungsmethode, besonders im Niedrigtemperaturverfahren. Da hier mit einem randlichen Glutbett gegrillt wird, entzündet sich kein herabtropfendes Fett. Und durch die niedrige Gartemperatur sinkt das Risiko eines Verbrennens des Grillgutes.

Gesundheitstipp Nr. 5: Kein verbranntes Fleisch verzehren. Diese Stellen enthalten eine besonders hohe Konzentration der krebserregenden heterozyklischen Amine. Lieber auf den Genuss solcher Fleischstücke verzichten, dafür aber mit einem ruhigen Gewissen die nächste Grillparty genießen.

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