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So geht´s: Grillgut richtig auftauen?

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Putenspieß vom Grill mit KokossoßeBeim Grillen geht´s schon lange nicht mehr nur um die Wurst. Saftige Steaks, Fisch (ob als Filet oder im Ganzen), Geflügelspieße und Gemüsebeilagen – wer als Grillfan mit den Nachbarn mithalten will, ist in den letzten Jahren zum kleinen Küchenprofi geworden. Noch höher ist das Niveau bei allen, die ihre Liebe zum Barbecue entdeckt haben. Und bewahrt mit Sicherheit die eine oder andere Hauptzutat der Grillgerichte im Tiefkühlfach auf.

Schließlich will man selbst im Winter spontan zur Grillzange greifen können. Also schnell Freund und Familie eingeladen, das Fleisch aus dem Gefrierfach genommen – und aufs Grillrost gepackt.

Lebensmittelexperten und Grillprofis schütteln spätestens jetzt den Kopf. Der Grund: Nicht jedes Grillgut kann direkt aus dem Tiefkühlschrank auf das heiße Grillrost wandern. Was müssen Sie beim Auftauen beachten? Und wo kann darauf eher verzichtet werden?

Auftautipp Nr. 1: Fleisch und Fisch brauchen Zeit

Grundsätzlich gelten für Rindfleisch, Geflügel, Schwein und Fisch ganz ähnliche Regeln. Wer das Grillgut aus dem Gefrierschrank holt, muss ihm Zeit zum Auftauen geben. Optimal für den Auftauprozess ist die Lagerung im Kühlschrank. Hier steigt die Temperatur langsam an, was die Qualität des Lebensmittels schont.

Heizung, heißes Wasser oder die Auftaufunktion der Mikrowelle sind dagegen tabu. Einerseits beginnt hier bereits der Garprozess. Auf der anderen Seite setzt die hohe Temperatur mikrobielle Prozesse in Gang, was zulasten der Hygiene geht.

Wichtig: Wie lange Fleisch auftauen muss, hängt von der Größe der einzelnen Stücke ab. Planen Sie gerade bei größerem Grillgut eine mehrstündige Auftauphase (am besten über Nacht) ein.

Auftautipp Nr. 2: Auftauen ohne Verpackung

Gerade bei Fleisch und Fisch ist die Versuchung groß, das Grillgut einfach in der Verpackung in den Kühlschrank zu legen. Allerdings ist es ratsam, die Lebensmittel aus der Verpackung zu nehmen und in ein verschließbares Gefäß zu legen. So nehmen Fleisch oder Fisch die Gerüche anderer Lebensmittel nicht an.

Achten Sie auch darauf, dass die Flüssigkeit nicht rund ums Grillgut steht. Andernfalls steigt die Gefahr einer mikrobiellen Kontamination.

Auftautipp Nr. 3: Gemüse und Obst gefroren verarbeiten

Im Gegensatz zu Fleisch oder Fisch gelten für Obst und Gemüse andere Regeln. Beides kann direkt aus dem Gefrierfach verarbeitet werden. Profis empfehlen dieses Vorgehen sogar, da das Auftauen hier sogar zu qualitativen Einbußen führen kann.

 

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