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Low Carb Burger: Es kann so einfach sein

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Low Carb – schon wieder so ein Trend, der von irgendwo durch die deutsche Küche schwappt. Grillfans haben in den letzten Jahren immer wieder Foodtrends erlebt, bei denen sich mehr oder minder die Nackenhaare zu Berge stehen. Gesunde Ernährung wird – und diesen Eindruck habt nicht nur Ihr – immer mehr zur Wissenschaft. Superfoods oder die Steinzeitdiät ist nur die Spitze des Eisbergs. Was steckt hinter Low Carb? Und bleibt nicht der Spaß auf der Strecke? Keineswegs, Low Carb ist ein Foodtrend, der Grillern sogar gefallen dürfte – und der viel Freiraum zum Ausprobieren lässt. Und Low Carb erlaubt sogar das Zubereiten leckerer Burger, die nur mit einem Minimum an Kohlenhydraten auskommen.

Was ist Low Carb genau?

Low Carb ist als geflügeltes Wort in Lifestylemedien und der Kochliteratur unterwegs. Auf den Punkt gebracht bedeutet es eine stark kohlenhydratreduzierte Diät. Klingt einfach, kann in der Praxis aber ganz schön schwierig sein. Kohlenhydrate stecken zum Beispiel in:

  1. Brötchen und Brot
  2. Backwaren
  3. Pasta
  4. Reisprodukten oder Mais.

Selbst eingelegte Produkte wie Gewürzgurken werden mit Zucker versetzt – und enthalten deshalb Kohlenhydrate. Abseits der Low Carb Diät als reines Lifestyle-Feature stecken dahinter einige ernstgemeinte medizinische Aspekte, die bis ins 19. Jahrhundert reichen. Vom Standpunkt der Medizin/Ernährungswissenschaften strebt die an Kohlenhydraten arme Ernährung einen Umschwung im Stoffwechsel an – weg von Kohlenhydraten, hin zu anderen Energiequellen. Und Low Carb kann (zum Beispiel bei Epilepsie) durchaus medizinisch relevant sein.

Low Carb versus Burger

Kohlenhydrate stecken in Brot und Brötchen. Heißt: Wer Low Carb Burger genießen, beißt einfach so in den Patty. Für absolute Fleischpuristen, die nach dem Motto: „Fleisch ist mein Gemüse“ leben, nicht die schlechteste Vorstellung. Auf der nächsten Grillparty wird das Patty samt Beilage ohne Bun/Brötchen aber sicher für lange Gesichter sorgen. Die Brötchen gehören nun mal zum Grillen, Burger und dem BBQ. Die Alternative: Ihr backt das Bun einfach selbst – und schraubt bei dessen Zubereitung einfach die Kohlenhydrate runter. Das Ganze geht natürlich nur mit den richtigen Zutaten.

Burgerbrötchen: Mit Mozzarella und Speck

Natürlich liefern wir gleich ein Beispiel für ein leckeres Bun mit, das bei den Kohlenhydraten den Gürtel enger schnallt. Alle, was Ihr dazu braucht, sind (damit es vier Portionen werden):

  1. 6 Eier
  2. 150g Quark (wenigstens 20 Prozent Fett)
  3. 60g gewürfelten Schinkenspeck
  4. 100g Büffelmozzarella (gewürfelt)
  5. 1 EL Senf
  6. 1 TL Backpulver
  7. ½ TL geriebener Knoblauch
  8. ½ TL Oregano und Rosmarin (gehackt)
  9. eine Prise Zwiebelpulver und Chiliflocken
  10. Salz

Zuerst die Eier trennen. Das Eigelb mit Quark, Mozzarella, Senf, Backpulver, den Gewürzen sowie einer guten Messerspitze Salz und dem Speck vermengen. Aus dem Eiweiß Einschnee schlagen und unter die Masse heben. Den Teig zu vier gleich großen Brötchen formen und im vorgeheizten Backofen für etwa eine halbe Stunde garen. Als Alternative bietet sich das Backen in Muffinformen an. Der Rest des Burgers ist Geschmackssache. Greift zum Beispiel zu 500 Gramm Hackfleisch aus der Rinderbrust, gebt das Ganze in eine Schüssel und schmeckt das Fleisch mit Salz und Pfeffer ab. Aus der Masse werden vier Patties geformt, die für etwa vier Minuten bis fünf Minuten je Seite auf das heiße Grillrost kommen. Zum Schluss noch eine Scheibe Cheddar obendrauf – fertig ist ein schneller und leckerer Burger. Wie das Topping aussieht, bleibt Euch überlassen. Wir empfehlen eine leckere Avocadocreme, die sich an der klassischen Guacamole orientieren kann oder mit etwas fein gehackter Jalapeñooder  einem Schuss Hot Pepper Sauce so richtig Fahrt aufnimmt.

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