CategoriesGrillideen

Federweißer – neuer Wein passt auch zum Grillen

Tags

SydneyIm Spätsommer und Herbst herrscht in deutschen Weinbaugebieten rege Betriebsamkeit. Der Grund: Es ist die Zeit der Weinlese. Und mit dem Ansetzen des ersten Traubenmosts beginnen sich im Supermarkt die Kühltheken wieder mit einer besonderen Spezialität zu füllen – dem Federweißer. Auch als „Neuer Wein“ bezeichnet, ist er quasi die erste Stufe von der Traube zum Wein und besonders in den Herbstmonaten bei Weinkenner beliebt. Aber auch zum Grillen eignet sich Federweißer, der in Österreich beispielsweise als Sturm bezeichnet wird.

Was ist Federweißer?

Grundsätzlich handelt es sich beim Neuen Wein um den Traubenmost des diesjährigen Weins, dessen alkoholische Gärung gerade erst begonnen hat. Grundsätzlich sollte Federweißer, bevor er in den Handel kommt, einen Mindestalkoholgehalt von ca. vier Prozent haben. Allerdings verändert sich dieser Wert zunehmend, da die Gärung in den Flaschen auch nach deren Abfüllung weitergeht.

Die Bezeichnung Federweißer gilt übrigens nur für den Traubenmost weißer Rebsorten. Funkelt in Ihrem Glas die rote Variante, lautet die Bezeichnung folgerichtig Federroter.

Süß – aber nicht ganz ohne

Ein Markenzeichen von Federweißem ist die Spritzigkeit, verursacht durch den hohen Gehalt an Kohlensäure. Da die alkoholische Gärung noch in ihren Anfängen steckt, ist der neue Wein oft recht süß, was den Alkohol weniger stark präsent macht. Beim Genuss von Federweißem sollten Sie diesen Aspekt im Hinterkopf behalten. Und achten Sie beim Lagern darauf, dass die Flaschen nicht liegen dürfen. Durch die ständige Produktion von Kohlensäure wäre deren festes Verschließen fatal.

Durch seine besonderen Eigenschaften eignet sich neuer Wein übrigens hervorragend zu deftigen Gerichten – wie frisch auf dem Grill zubereitetem Zwiebel- oder Flammkuchen.

Tags

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.