Grillen mit Alufolie

Mehr Schaden als Nutzen

Es ist eine der mit am weitesten verbreitenden Methoden, Grillgut wie Fisch und Gemüse, aber auch Steaks zum Garen auf dem Grill in Aluminiumfolie zu wickeln. Lässt man den augenscheinlich praktischen Aspekt aber außer Acht und widmet sich stattdessen neueren Studien zum Thema, wird schnell klar, dass das Grillen mit Aluminiumfolie nicht nur schädlich für die Umwelt, sondern auch für die eigene Gesundheit ist. Zwar mag man es als gesundheitlich vorteilhaft sehen können, dass Aluminiumfolie das Abtropfen des Grillfetts in die Glut verhindert, wodurch keine kanzerogenen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen, aber es birgt auch schwerwiegende gesundheitliche Gefahren: Kommen insbesondere salzige oder saure Lebensmittel mit Aluminiumfolie in Kontakt, kann sich das Metall lösen und in die Lebensmittel übergehen. So kann es bei einem üppigen Grilltag schnell dazu kommen, dass der von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) empfohlene Richtwert von täglich einem Milligramm Aluminium pro Kilogramm Körpergewicht, überschritten wird und Krankheiten wie Alzheimer, Brustkrebs oder Schädigungen des Nervensystems sowie der Fruchtbarkeit die Folge sind.

 

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