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Wein: Genießen – auch ohne Sommelier zu sein

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Einfach lecker - und dazu ein WeinIm Spätsommer und Herbst herrscht in den deutschen Weinbaugebieten rege Betriebsamkeit – es ist die Zeit der Weinlese. Das erste Ergebnis steht bereits im Supermarkt – der Federweiße. Um den fertigen Wein des Jahrgangs 2013 in den Händen halten zu können, werden Sie sich aber noch gedulden müssen. Eines wissen wir aber auf jeden Fall: Wein passt genauso gut zum Grillen wie ein kühles Glas Bier. Allerdings zahlt es sich aus, beim Wein ein wenig Bescheid zu wissen.

Harmonie im Glas

Beim Wein gilt: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Neben Rot- und Weißwein können Sie Gästen auch Roséwein einschenken. Welcher Wein letztlich auf den Tisch kommt, entscheidet sich aber an den Gerichten auf Ihrem Teller. Für den Aperitif sind beispielsweise Riesling, trockener Sekt und leichte Roséweine angebracht. Grillen Sie dunkles Fleisch (z. B. Rind), sollten Rioja, Barolo, Pinot Noir oder andere kraftvollen Sorten im Glas funkeln. Bei Schweinefleisch dürfen Sie dagegen zu einem etwas leichteren Rotwein greifen.

Und wie sieht´s mit Fisch aus? Hier hat ganz klar der Weißwein die Nase vor. Riesling, Pinot Blanc, Riesling oder Ribeiro und Rosé sollten Sie dann im „Weinkeller“ finden. Tipp: Behalten Sie bei der Auswahl des Weins die Grillgewürze mit im Hinterkopf.

Die Trinktemperatur

Wein kommt nur gekühlt auf den Tisch. Falsch! Die Trinktemperatur erstreckt sich über eine große Bandbreite. Schaumwein darf ruhig etwas kühler (ab ca. 5 °C aufwärts) serviert werden. Einen weiteren Sprung nach oben machen Weißweine, die – je nach Gehalt und Qualität – zwischen 8 °C und 13 °C im Glas landen sollten. Am oberen Ende der Trinktemperatur liegen die edlen Rot- und süßen Weißweine, deren Kraft und Aroma sich hier besonders entfalten können.

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