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Salmonellengefahr – Hygiene beim Grillen

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Eine Bakterienart, die man nicht schmeckt, riecht oder sieht und doch für den Menschen gefährlich werden kann – Salmonellen. Häufig ruft eine Salmonellen-Erkrankung Bauchschmerzen, Krämpfe, Durchfall hervor, kann aber im Extremfall aber auch tödlich enden.

Im Zusammenhang mit dem Genuss von Lebensmitteln gehören die Salmonellen-Erkrankungen zu den weltweit häufigsten Erkrankungen. Sechs Prozent der etwa 2.000 Salmonellen-Arten können dem Menschen gefährlich werden.

Kühlkette nicht unterbrechen

Gefährdet sind insbesondere ältere und kranke Menschen sowie Kinder und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Einfache Vorkehrungen helfen bereits, um sich vor einer Erkrankung zu schützen. Sicher ist man, wenn die Lebensmittel-Kühlkette nicht unterbrochen oder die Hygiene nicht vernachlässigt wird.

Übertragungsquellen sind vor allem Geflügel und rohes Fleisch sowie dessen Auftauflüssigkeit, aber auch Speiseeis, Eier und aus Eiern hergestellte Speisen. Auch Obst und Gemüse können von Salmonellen befallen sein.

Wichtig: Händewaschen!

Wer erkrankt ist, sollte sofort zum Arzt gehen, denn die Salmonellose ist eine meldepflichtige Krankheit. Damit es gar nicht erst soweit kommt ein paar Tipps. Der wichtigste Tipp überhaupt, um eine Ansteckung oder Übertragung vorzubeugen, heißt: Händewaschen!

Vor allem nach dem Toilettengang und vor dem Zubereiten von Mahlzeiten. Die Aufbewahrung und Zubereitung bzw. Verarbeitung von Lebensmitteln spielt eine ebenso wichtige Rolle. Denn Salmonellen sind bei – 20 Grad im Tiefkühlschrank überlebensfähig und vermehren sich insbesondere bei Temperaturen ab 7 Grad Celsius.

Auftauflüssigkeit wegschütten

Salmonellen sind allerdings nicht gegen Hitze resistent. Nachdem eingefrorene Speisen optimalerweise im Kühlschrank aufgetaut wurden, sollte die Auftauflüssigkeit weggeschüttet werden und vor allem eiweißreiche und wasserreiche Speisen mindestens zehn Minuten bei mehr als 70 Grad Celsius erhitzt bzw. durchgegart werden.

Das Risiko einer Salmonellen-Erkrankung verringert sich auch bei der Mikrowellen-Zubereitung oder Grillen, insofern die Speisen entsprechend lange genug erhitzt werden.

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