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Pelletgrill – Trend oder neues Grillzeitalter

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Spätestens seit dem International BBQ Award 2011 ist er in aller Munde – der Pelletgrill. Bislang in der deutschen Grillszene eine eher unbekannte Größe, hat sich diese neue und ungewöhnliche Form des Grills mit einem Paukenschlag hierzulande angemeldet. Das Besondere am Pelletgrill ist das Brennmaterial.

Weder Gas noch Holzkohle oder Grillbriketts kommen zum Einsatz. Wie der Name bereits vermuten lässt, wird der Pelletgrill mit Holzpellets befeuert. Letztere sind bislang eher als nachwachsender Brennstoff für Kleinheizanlagen und Bioheizwerke in Erscheinung getreten. Aber Pellets als Brennmaterial für den Grill? Dass es funktionieren kann, zeigen die Preisträger des International BBQ Award. Wirklich massentauglich sind die Geräte bislang aber nicht.

Die Zahl der Anbieter ist recht überschaubar. Und auch die Grillszene wird sich an den Pelletgrill erst noch gewöhnen müssen. Denn neben dem ungewöhnlichen Brennmaterial unterscheidet sich der Pelletgrill noch an anderer Stelle von seinen Verwandten. Oder besser – er ist ein Bindeglied zwischen Holzkohle- und Gasgrill. Warum? Wie klassische Holzkohlegrills setzt der Pelletgrill auf feste Brennstoffe. Die Zündung sowie der Pellet-Nachschub werden aber automatisch geregelt, was eher mit den Eigenschaften der Gasgrills konvergiert. Alleinstellungsmerkmale, die für den Pelletgrill sprechen.

Pelletgrill – offene Fragen

Ob sich diese Form des Grills gegenüber Holzkohle- und Gasgrill durchsetzten wird, steht derzeit noch in den Sternen. Die deutsche Grillszene scheint dem Ganzen im Moment noch skeptisch gegenüberzustehen. Holzkohle & Gas sind vertraute Brennmaterialien, Pellets dagegen auch für manchen Profi noch Neuland. Zumal Holz beim Grillen bisher nur eine untergeordnete Rolle gespielt hat. Ob es in puncto Grilltechnik in Zukunft ein Trio geben wird – wir werden sehen.

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