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Kleine Steakkunde – Filet Mignon

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grillschule-santos-smokerkurs_06Fleisch gehört zum Grillen einfach dazu. Speziell das Steak genießt unter allen Grillgerichten eine ganz besondere Stellung. Was ist ein Steak aber überhaupt? Die Antwort ist relativ simpel – Rindfleisch. Betrachtet man das Thema genauer, wird die Definition schnell verschwommener. Kein Wunder – gibt es doch diverse Steaks. Das Rib-Eye oder T-Bone Steak kennt jeder. Haben Sie aber schon mal etwas vom Chateaubriand oder Filet Mignon gehört?

Letzteres ist besonders zart, taucht etwa um die Jahrhundertwende auf und gilt als eines der teuersten Stücke vom Rind. Der Grund: Das Filet Mignon kommt aus der Lende (frz. Filet) – speziell aus der Filetspitze. Aus dem gegenüberliegenden Ende des Filets kommen die Filetsteaks.

Was macht das Filet Mignon aber überhaupt so zart? Die Lende (oder der Musculus psoas major) gehört zu den Muskeln, die von Schlachttieren eher weniger beansprucht werden. Aufgrund dieser Tatsache bleibt das Fleisch zart. Einen Tatsache, die Sie beim Verzehr Ihres ersten Filet Mignon spüren werden.

Zubereitung – eine kleine Diva

Hinsichtlich der Zubereitung ist das Filet Mignon eine kleine Diva. Warum? Anders als beispielsweise das Rib-Eye oder Porterhouse bringt es als Bestandteil der Lende einen geringeren Anteil Fett mit. Eine Tatsache, die man beim Filet Mignon auf den ersten Blick feststellen kann – anhand der geringer ausgeprägten Marmorierung.

Trotzdem lässt es sich hervorragend auf dem Grillrost zubereiten. Greifen Sie einfach zu einem Trick: Eine Scheibe Bacon sorgt dafür, dass das Filet Mignon nicht zu stark austrocknet. Gleichzeitig sorgt der Bacon für zusätzlichen Geschmack. Achten Sie zusätzlich bei der Zubereitung darauf, das Fleisch nicht zu lange großer Hitze auszusetzen, da Sie sich andernfalls schnell den Genuss verderben.

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