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Kenne Dein Fleisch VI – Blonde d’Aquitaine

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Wild vom GrillRindfleisch ist ein Must-have für viele Grill-Fans. Mit dem Blonde d’Aquitaine wenden wir uns kurz vorm Monatsende noch einmal den verschiedenen Rassen und deren Eigenheiten zu. Wie die Rassebezeichnung bereits nahelegt, kommt das Blonde d’Aquitaine aus Frankreich – genauer aus dem Südwesten der Grande Nation. Trotz beeindruckender Körpermaße und der Großrahmigkeit zeichnen sich die Blonde d’Aquitaine Rinder durch einen sehr feinen Knochenbau, Leichtkalbigkeit und hohe Fleischausbeute aus.

Im Wesen ruhig, schätzen Züchter die Rasse auch aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit. Im Gegensatz zu vielen anderen Fleischrinderrassen, die heute auf den Tellern vieler Gourmets landen, und bereits recht alt sind, ist das Blonde d’Aquitaine eine eher junge Rasse.

Fleischrinder mit besonderem Look

Blonde d’Aquitaine Rinder sind durch ein besonderes äußeres Erscheinungsbild gekennzeichnet. Einerseits sorgt das rechteckige Format für ein unverwechselbares Profil. Auf der anderen Seite ist der ausgeprägte Muskelansatz an der Schulter und am Becken für die Rasse bezeichnet. Bezüglich der Haltung und Aufzucht kommt das Blonde d’Aquitaine der Nutzung als Fleischrasse entgegen – Kälber verzehnfachen ihr Geburtsgewicht in etwa 1,5 Jahren.

Dabei kommt es zu Gewichtszunahmen von bis zu zwei Kilo je Tag. Trotz dieser hohen Zuwachsraten sind Blonde d’Aquitaine Rinder nicht unbedingt auf eine intensive Zufütterung angewiesen.

Blonde d’Aquitaine – das Fleisch

Schnelles Wachstum und eine hohe Fleischleistung – im ersten Moment denkt man an einen erheblichen Fettanteil. Für das Blonde d’Aquitaine ist allerdings das Gegenteil der Fall, die Rasse ist durch eine geringer Fettauflage gekennzeichnet. Aus Sicht der Haltung ist die hohe Fleischausbeute ein weiterer Vorteil der Blonde d’Aquitaine Rinder. Geschätzt wird das Fleisch wegen seiner feinen Marmorierung und dem speziellen Eigengeschmack. Feinfasrig und schmackhaft eignet es sich ohne Weiteres zum Grillen.

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