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Grillpflege: Der Holzkohlegrill

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Backofen, Mikrowelle oder Kaffeemaschine – jedes der drei Haushaltsgeräte wird gepflegt und selbstverständlich regelmäßig gereinigt. Schließlich kommen alle drei täglich mit Lebensmitteln in Berührung. Obwohl dies im Sommer auch für den Holzkohlegrill gilt, scheint dessen Pflege für viele Grillbesitzer ein Fremdwort zu sein.

Dabei lässt sich mit etwas Aufmerksamkeit die Lebensdauer der meisten Grills verlängern. Leider herrscht scheinbar viel zu oft die Meinung vor, zu jedem Holzkohlegrill gehört ein Quentchen Dreck, Asche und Ruß. Manch Besitzer eines Holzkohlegrills scheint in diesem Zusammenhang den Begriff Röstaroma mit Rostaromen zu verwechseln.

Reinigen nach jedem Grillen

Zum in Schuss halten des Holzkohlegrills braucht es eigentlich nicht viel. Nach jedem Grillvergnügen ist der Grillrost zu reinigen. Dazu gehört nicht nur das Entfernen angebrannter Fleisch- oder Wurstreste mit Stahlbürste und feiner Stahlwolle. Der Rost sollte porentief gereinigt werden. Ein ähnliches Maß Aufmerksamkeit verdient der Rest des Holzkohlegrills.

Nach dem Ausglühen werden alle Aschereste entfernt – aus 2 Gründen. Einerseits wirkt Asche hygroskopisch, sie zieht Feuchtigkeit an. Was dies für den Grill bedeutet, liegt auf der Hand – über kurz oder lang korrodiert ein ungepflegter Holzkohlegrill. Auf der anderen Seite behindern Aschereste die Luftzirkulation und trüben das Grillvergnügen.

Porentief rein – innen und außen

Mit dem Reinigen von Rost und Grill nach jedem Grillen ist es übers Jahr noch nicht getan. In regelmäßigen Abständen lohnt sich ein Blick auf den Gesamtzustand des Holzkohlegrills. Ablagerungen auf Innen- und Außenseite lässt sich in der Regel mit Seifenlauge und einem Schwamm zu Leibe rücken. Einfach abspülen – fertig.

Hartnäckige Verkrustungen können mit feiner Stahlwolle oder einer Messingbürste entfernt werden. Dabei aber bitte mit Umsicht zu Werke gehen. Schließlich ist der Deckel eines Holzkohlegrills emailliert. Diese beim Reinigen möglichst nicht zerkratzen. Wichtig: Heimwerker greifen gern zu Pinsel und Farbe, um ihren Holzkohlegrill ein wenig aufzupeppen. Davon ist dringend abzuraten! Erstens ist die Emaille beständiger als Lacke und Farben. Zweitens können sich beim Grillen Bestandteile der Farben verflüchtigen und ins Grillgut einziehen.

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