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Frauen an den Grill …

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Grillen - immer noch die Männerdomäne
Männerdomäne Nr 1 - der Grill

…oder warum ist Grillen eigentlich immer noch eine Männerdomäne? Jedes Jahr bieten Deutschlands Gärten und Parks das gleiche Bild. Pünktlich mit dem Hervorbrechen der ersten warmen Sonnenstrahlen ziehen Rauchschwaden umher – die Grillsaison ist eröffnet. Lichten sich die Rauchschwaden für einen kurzen Moment, steht fast immer ein Mann am Grill.

Die Frau sitzen dagegen am Tisch und wartet mit den Gästen aufs Essen. Eine Rollenverteilung, an der scheinbar seit Jahren nicht gerüttelt wird. Zugegeben – nicht jeder Mann nimmt beim Grillen das Zepter in die Hand. Diese Minderheit lässt sich aber fast schon vernachlässigen.

Frauen ziehen im Hintergrund die Fäden

Betrachtet man das „Grill-Ritual“ etwas genauer, fällt dem aufmerksamen Beobachter schnell ins Auge – der Aufgabenbereich der Männer dreht sich nur rund um den Grill. Alles andere wird immer noch dem anderen Geschlecht überlassen. Dazu gehört der Einkauf, die Einladung der Gäste und natürlich die Vorbereitung der Beilagen – sprich aller Salate, Marinaden und Soßen.

Sobald es aber um´s Feuer geht und Fleisch oder Wurst auf dem Grill landen, sind ganze Kerle gefragt. Tischdeko, die Verteilung der Getränke usw. darf dann wieder das weibliche Geschlecht übernehmen.

Grillen & Psychologie

Der Fakt, dass Grillen unangefochten zu den Männerdomänen gehört, hat inzwischen sogar die Wissenschaft auf den Plan gerufen – mit einem eindeutigen Ergebnis. Soziologen sehen einen Zusammenhang zwischen modernem Grillen und der Zeit der Jäger und Sammler, als sich Männer noch mit der frisch erlegten Beute beschäftigten.

Gleichzeitig steht der Grillmeister im Mittelpunkt und in der Gruppenhierarchie ganz oben – da, wo sich Männer am liebsten sehen. Für Forscher auch ein Grund, warum Männer sich lieber um´s Feueranzünden und den Grill kümmern – sie werden dabei gesehen. Die Arbeit hinter den Kulissen, sprich die Vorbereitung fürs Grillen, überlassen Männer dagegen gern anderen.

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