CategoriesGrillwissen

Exotisches Grillen – was landet auf deutschen Tellern

Tags

Grillen ist unser liebstes Hobby. Zumindest könnte man auf diese Idee kommen, wenn man im Sommer einen Blick in deutsche Gärten wirft. Es wird gebrutzelt, was das Zeug hält. Schließlich muss der Fleischkonsum ja irgendwoher kommen. Was auf dem Grillrost landete, war lange einheitlich – Rind, Schwein, maximal noch Geflügel & Lamm.

Fisch hatte es als Außenseiter schon schwieriger, sich seinen Platz zu erkämpfen. Mittlerweile geht es auf vielen Grills aber internationaler zu, der deutsche Grill-Fan hat in den vergangenen Jahren an Experimentierfreude und Entdeckerlust dazugewonnen.

Straußenfilets, Krokodil- und Gnufleisch sind nur einige Beispiele, was auf einigen deutschen Grills inzwischen zu Hause ist. Und diese drei Beispiele sind noch längst nicht das „Ende der Fahnenstange“. Blessbock, Kudu oder Känguru – drei weitere Exoten in der deutschen Grill-Szene.

Grillfleisch aus Fernost & Afrika

Auf den Geschmack gekommen? Dann bleibt ein Problem: Anders als Rind- oder Schweinefleisch liegen Strauß, Gnu oder Blessbock nicht beim Fleischer um die Ecke in der Auslage – ganz zu schweigen von Kuriositäten wie Python. Hier sind Geduld und langer Atem gefragt, zumindest, wenn man auf Ladengeschäfte als Bezugsquelle setzt.

Etwas leichter wird der Einkauf im Internet. Einige Spezialitäten-Shops haben sich auf den Versand exotischer Fleischvarianten auf die Fahnen geschrieben. Und liefern tiefgefrorene Ware. In diesem Zusammenhang sind in puncto Fleischqualität Erfahrungswerte gefragt. Und das Ablegen von Vorurteilen.

Auf der anderen Seite sollte jedem Grill-Fan gerade bei Fleischexoten daran gelegen sein, eine verlässliche Quelle zu finden, die auch Wert auf Tierschutz & Arterhaltung legt. Das heißt: Fleisch von Blessbock, Python und Co. sollte aus Farmen stammen. Und nicht aus freier Wildbahn.

Tags

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.