Grillschule: Holzkohle ist nicht gleich Holzkohle

Grillen mit HolzkohleGrillen liegt voll im Trend. Nicht nur Haus- und Gartenbesitzer greifen immer wieder gerne zum Grill. Inzwischen verwandeln sich jedes Jahr unzählige Stadtparks und Wiesen in Grillplätze, die zum Treffpunkt für alle Fans des frisch Gegrillten werden. Eine der wichtigsten Grillvarianten ist nach wie vor der Holzkohlegrill.

Leider gehen viele Grill-Fans gerade mit dem Thema „Brennstoff“ immer noch viel zu nachlässig um. Verbraucherverbände weisen Jahr für Jahr auf die Unterschiede zwischen den Holzkohlen hin. Warum sind Qualität und Güte in diesem Bereich überhaupt so wichtig?

Holzkohle – ohne DIN – EN 1860/2 geht nichts

Holzkohle ist bekanntlich nicht gleich Holzkohle. Insbesondere die Verarbeitungsqualität entscheidet darüber, ob eine Holzkohle sich auf dem Grill perfekt macht oder der Grill-Fan mit Problemen rechnen muss. Grundlage für die Grill- und Holzkohle in Deutschland ist die DIN – EN 1860/2. Hier wird unter anderem geregelt, welche Anforderungen die Holzkohle erfüllen muss, um das Qualitätssiegel zu erhalten.

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So sind für Holzkohlen niedrige Aschegehalte von maximal vier Prozent vorgeschrieben, der Kohlenstoffgehalt bei mindestens 80 % (wf) liegen.

Woran erkenne ich als Grill-Fan aber eine gute Holzkohle – das DIN-Merkmal ausgenommen?

Hochwertige Holzkohle verbrennt aufgrund des hohen Kohlenstoffanteils rückstandsfreier. Gleichzeitig nimmt die Asche beim Abbrennen der Holzkohle eine möglichst weiße Färbung an.

Unser Tipp: Der Umwelt zuliebe sollten Dauergriller zur Holzkohle aus Deutschland greifen. Damit wird verhindert, dass Tropenhölzer als Holzkohle auf dem Grill landen. Und kürzere Transportwege führen zu einem niedrigeren Ausstoß an CO2. Ein weiterer Punkt betrifft den gesundheitlichen Aspekt. Hochwertige Kohle wird über das Retortenverfahren von Schadstoffen gereinigt.

Alternativen zur Holzkohle

Wer sich nicht bis ins kleinste Detail mit dem Herstellungsprozess sowie der Herkunft seiner Holzkohle beschäftigen will, kann auch auf Alternativen umsteigen. Inzwischen bietet der Fachhandel hier einige Möglichkeiten an, wie Grill-Fans genügend Hitze – natürlich umweltfreundlich – auf den Grill bekommen.

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2 Antworten zu “Grillschule: Holzkohle ist nicht gleich Holzkohle”

  1. Chefkoch sagt:

    Ich bin auf Gas umgestiegen. Das hat nicht soviel Abfall und ist auch leichter zu reinigen. Ausserdem stinkt es auch nicht wie bei der Holzkohle

  2. Garten, Möbel & Trends » TOOL BOX Journeyman, der Grill zum Mitnehmen sagt:

    [...] Stahlkorb – dieser ist herausnehmbar – dient zur Aufnahme der Holzkohle (Achtung: Holzkohle ist nicht gleich Holzkohle). Laut Hersteller wird die geeignete Grilltemperatur dadurch erreicht, dass eine Luftzirkulation [...]

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