Grillreste: Clever verwerten statt ab in die Tonne

Grillen und Felscih gehören zusammenDer Sommer 2013 sorgt für strahlende Gesichert. Speziell der Juli hat seinem Namen als Sommermonat alle Ehre gemacht. Aber auch im August dürfte so mancher Grill-Fan auf seine Kosten gekommen sein. Ein Aspekt wird angesichts des sanft aufsteigenden Rauchs und eines leckeren Dufts, der durch die Nachbarschaft zieht, schnell vergessen – wohin mit den Grillresten. Leider meinen es viele Grill-Fans beim Einkauf immer noch zu gut und setzen das Grillen mit der Völlerei gleich. Dabei reicht mitunter ein Bruchteil dessen, was auf dem Grillrost landet, als Sattmacher aus.

Studien haben gezeigt, dass wir Deutschen nicht nur gern essen, sondern auch liebend gern unseren halben Kühlschrank im Müll entsorgen. Insgesamt 82 Kilogramm werfen Verbraucher in 12 Monaten weg – eine 4-köpfige Familie entsorgt so zwischen 284 bis 368 Kilogramm Lebensmittel.

Grillreste lassen sich hervorragend verwerten

Speisereste machen im Kanon der entsorgten Lebensmittel etwa 12 Prozent aus und liegen damit auf Platz 3. Unserer Meinung nach ein viel zu hoher Anteil. Gerade bei den Speiseresten, die nach einer Grillparty anfallen, ist noch viel Luft für eine Verwertung – etwa in den Tagen danach oder noch Wochen später, wenn überzählige Steaks, Bratwürste und Spieße eingefroren werden.

Rezepte, wie Grillreste einen „2. Frühling“ erleben, finden Grill-Fans unter anderem auf den Seiten der Initiative „Zu gut für die Tonne“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Wir finden, es kann aber nicht nur um die Verwertung der Grillreste – zum Beispiel als Wurstsalat, gefüllte Paprika oder eine gefüllte Zucchini gehen.

Wichtiger ist Augenmaß beim Einkauf und natürlich auch der Vorbereitung der Speisen. Welke Salate sind kein Grund zum Wegschmeißen. Und wer Fleisch oder Grillwürste einfriert, sollte immer nur soviel auftauen, wie er für das Grillen tatsächlich braucht.

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